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Tourismusbilanz 2011 stimmt positiv
Statt den ewigen Negativmeldungen aus der Wirtschaft gibt es jetzt mal eine positive Statistik, die auf noch mehr hoffen lässt: Spanien hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Touristen angezogen und das drittbeste touristische Jahr in der Geschichte hinter sich gebracht. 56,9 Millionen Touristen besuchten das Land, acht Prozent mehr als im Vorjahr. Nach den Rekordjahren 2006 und 2007 war 2011 nun das drittbeste Rekordjahr. Die Zahlen gab vor kurzem Tourismusminister José Manuel Soria bekannt.
Baugrund sparen: Hochhäuser statt Villen
Geht es nach der valencianischen Landesregierung so werden in absehbarer Zukunft in Jávea Hochhäuser gen Himmel ragen. Der neue Flächennutzungsplan ist noch nicht offiziell kommentiert worden, doch einige durchsickernde Informationen aus Valencia sorgen bereits für heiße Debatten. Der wichtigste Vorschlag: Der Baustil soll völlig geändert werden. Man setzt jetzt auf hoch statt breit. Bisher dürfen in Jávea/Xàbia nur Gebäude von höchstens fünf Etagen gebaut werden.
Statt der bisher üblichen Villenbebauung sollten nach Ansicht der Landespolitiker künftig Hochhäuser entstehen. Dadurch will man Baugrund sparen und die Umwelt schützen. Jáveas Baustadtrat Pere Sapena war völlig überrascht und meinte, man müsse den Vorschlag erst in allen Gremien diskutieren.
Gasleitung durch die Marina Alta
Es geht weiter voran mit der Erdgasleitungsplanung im Kreisgebiet der Marina Alta. Rund 100 Grundstücksbesitzer sind dabei von der Verlegung der geplanten Gasleitung betroffen. Das valencianische Wirtschafts- und Industrieministerium veröffentlichte die zweite Phase des Projekts für die geplante Erdgasleitung in der Marina Alta.
Die Rohre werden durch die Gemeinden Benissa, Senija und Teulada geführt. Sie sind insgesamt 21 Kilometer lang. Die Erdgasleitung soll soweit wie möglich unter bereits vorhandenen Wegen verlegt werden. Aber sie läuft auch quer durch Weinfelder und Mandelplantagen. Entlang der Erdgasleitung muss zudem eine vier Meter breite Schutzzone eingerichtet werden. In dieser Schutzzone ist eine landwirtschaftliche oder eine andere Nutzung nicht gestattet. Die Kosten für das Projekt, das Erdgas in die Marina Alta bringen wird, belaufen sich auf 3,2 Millionen Euro.
Erdölsuche vor der Küste verteidigt
Erdöl vor der valencianischen Küste? Die Regierung in Madrid bezeichnet die Prospektionen nach Gas- und Erdölvorkommen vor der valencianischen Küste als wirtschaftlicher Anreiz und vor allem sei er verträglich mit Fischfang und Tourismus. Die ersten Aufschlussbohrungen sind bereits von Madrid genehmigt worden. Das komme jedoch noch nicht einer Genehmigung für Prospektionen gleich. Madrid verweist auf die hundertprozentige Abhängigkeit Spaniens von Gas- und Erdölimporten. Die geologischen Forschungen würden einhergehen mit Investitionen in moderne Technologie, mit viel Potenzial für die Schaffung von Arbeitsplätzen und die nachhaltige Entwicklung.
Katasterneubewertung ist nichtig
Ein Gerichtsurteil aus Valencia dürfte alle Haus- und Wohnungsbesitzer an der Costa Blanca Nord interessieren. Ein Bürger aus Jávea klagte wegen der Neubewertung seiner Wohnung bei der Katasterreform. Er hat nun vor dem Oberlandesgericht Valencia Recht erhalten: Der Richter entschied, dass die Bewertung der Immobilie nicht auf den objektiven Kriterien beruhe und deshalb nichtig sei. 2005 fiel der Jáveaner aus allen Wolken, als man seine Wohnung an der Plaza Almirante Bastarreche auf über eine Million Euro schätzte.




