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Grundsteuer 2012 wird in Jávea niedriger sein
Eine frohe Nachricht für alle Immobilienbesitzer in Jávea/Xàbia. Vergangene Woche hat der Finanzausschuss einstimmig gebilligt, dass die Grundsteuer IBI gesenkt werden soll. Jetzt muss nur noch der Stadtrat die Entscheidung bestätigen.
Die Stadt werde durch die Maßnahme 1,2 Millionen Euro weniger einnehmen, teilte Óscar Antón, Finanzstadtrat der Gemeinde, in einer Veröffentlichung der Costa Blanca Nachrichten mit.
Mit Luftbildern Steuersünder entdecken
Die Gemeinden sind knapp bei Geld, da lassen sie sich etwas einfallen. Damit sie ihre Kassen wieder mehr füllen, gehen sie gegen Steuersünder energischer vor. Immer noch gibt es jede Menge Immobilienbesitzer, die ihre Grundsteuer nicht zahlen. Auch in Jávea/Xàbia. Der Finanzstadtrat Oscar Antón kündigte jetzt an, jene Hausbesitzer, die sich bisher erfolgreich um die Zahlung der Grundsteuer (IBI) gedrückt haben, herauszufinden und zur Kasse zu bitten: für 2011 und für die vergangenen vier Jahre rückwirkend. Jáveas Stadtgebiet ist schwer kontrollierbar, doch Luftbildaufnahmen werden dabei helfen, den Steuersündern auf die Spur zu kommen.
Günstiger Neubauwohnungen kaufen
Wer an einer Neubauwohnung interessiert ist und das Geld hat, um sie zu kaufen, wird in den kommenden Monaten einen beachtlichen Preisvorteil haben. Der Mehrwertsteuersatz wird reduziert. Statt acht Prozent fallen dann nur noch vier Prozent an. Das ist mit die wichtigste Entscheidung eines Pakets voller Sparmaßnahmen, die am vergangenen Freitag Ministerin Elena Salgado dem Kabinett in Madrid präsentierte und das diese Woche vom Parlament verabschiedet wurde.
Mit der Senkung der IVA will die Zapatero-Regierung den daniederliegenden Immobilienmarkt etwas beleben und den Banken helfen, ihren Immobilienbestand abzubauen, um so mehr Liquidität zu gewinnen. Banken und Sparkassen in Spanien sitzen auf einem Immobilienbestand an Häusern, Wohnungen und Grundstücken im Wert von 65 Milliarden Euro. Schätzungsweise gibt es 700.000 neue und noch nicht verkaufte Wohnungen.
Finanzamt kontrolliert Immobilienkäufe

Die Finanzbehörden in der Provinz Alicante nehmen Immobilientransaktionen der vergangenen vier Jahre unter die Lupe
Die Immobilienpreise sind günstig und so manch Käufer macht mit dem Kauf einer Alt-Immobilie an der Costa Blanca Nord ein Schnäppchen. Das sei ihm gegönnt. Dennoch wollen wir einen guten Rat geben: Wenn der Preis fürs Haus extrem niedrig ist, so macht es durchaus Sinn, ein wenig Geld vor dem Erwerb in ein Wertgutachten zu stecken, der die Immobilie und ihren Marktwert schätzt. Sonst hat man den Fiskus auf einmal am Hals. In letzter Zeit häufen sich Steuernachforderungen, die Immobilienbesitzern von Seiten der Hacienda ins Haus flattern. Angeblich, weil die Immobilien unterbewertet sind. Mit einem Wertgutachten ist man vor Überraschungen des Fiskus gefeit.
Ob das eine neue Masche ist, mit dem die Staatskassen gefüllt werden sollen, bleibt offen. Jedenfalls bearbeiten Anwälte schon etliche Fälle. Sie bestätigen, dass die Finanzbehörden angewiesen sind, die Immobiliengeschäfte der vergangenen vier Jahre unter die Lupe zu nehmen. Wer also beim Immobilienverkauf - oder kauf die früher übliche Praxis der Unterverbriefung praktizierte oder bei der Spekulationssteuer trickste, der kann mit Unannehmlichkeiten rechnen.
Bis 4.000 Euro Ersparnis bei der EkSt-Erklärung
Bis zu 4.000 Euro können bei der Einkommensteuererklärung gespart werden. Das erklärte die Wirtschafts- und Finanzministerin Elena Salgado und der Fomento-Minister José Blanco während der Vorstellung der neuen Werbekampagne über die Zuschüsse der Regierung bei Wohnungsrenovierungen. „Verbessere deine Lebensqualität, hebe den Wert deiner Wohnung”, unter diesem Motto erklärten beide Minister, dass die Beihilfen ein „guter Startschuss für Rehabilitationsmaßnahmen” seien und gleichzeitig neue Arbeitsplätze schaffen würden.
Die Steuerminderung ist für Verbesserungsarbeiten bei allen Wohnungen absetzbar, sei es Erst- oder Zweitwohnsitz, ob im Eigentum oder vermietet. Voraussetzung ist lediglich, dass der Wohnraum nicht wirtschaftlich von Immobilienbesitzern genutzt wird. Die Arbeiten sollen den Wohnwert steigern: bessere Energiebilanz, weniger Wassernutzung, Zugang und Anschluss für Internet oder TDT.



