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Mieten sind immer noch zu hoch

Auch wenn die Mietpreise niedriger geworden sind und sich der Krise anpassen, sind sie noch immer zu hoch
Der durchschnittliche Mietpreis einer Wohnung lag in Spanien laut der Konsumentenzeitschrift Consumer (Eroski) im vergangenen November bei 695 Euro monatlich, wobei Experten betonen, dass die Mietpreise im letzten Jahr um 4 Prozent sanken. Auch wenn die Mietpreise niedriger geworden sind und sich der Krise anpassen, sind sie noch immer zu hoch. Vielen Spaniern fehlt das Geld zum Mieten.
Hilfen erhalten nur die Bürger, deren Einnahmen erheblich niedriger als der öffentliche Indikator für das Multiple-Effekt-Einkommen (IPREM) liegen. Aber auch Pensionäre und Behinderte können in den Genuss kommen, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die Verwaltung der jeweiligen Länder gibt Auskunft.
Im Sommer unter der Hand vermieten

In den Sommermonaten boomt das illegale Immobiliengeschäft der Vermietungen von Häusern und Wohnungen
Eigentümer an der Costa Blanca bieten vier Wochen Strandurlaub und Hausvermietung an, ziehen aus und kassieren eine beachtliche Summe an Mieteinnahmen, die sie nicht versteuern. Das nicht deklarierte Vermieten von Ferienhäusern und -wohnungen gilt unter Hausbesitzern immer noch als Kavaliersdelikt, bei nur zehn Steuerfahndern, die im Land Valencia für die Prüfungen im touristischen Immobiliensektor zuständig sind, werden wohl auch weiterhin die Einnahmen am Staat vorbeigescheffelt.
Schwarzvermietung boomt in den Sommermonaten im Land Valencia, doch vor allem an der Costa Blanca. Von drei Wohnobjekten werden bei zweien unversteuerte Mieten kassiert. Das ergab eine Studie der Gewerkschaft des Finanzministeriums Gestha. Die Schwarzgelder, die mit dieser Art von Vermietung in Valencia eingenommen werden, sollen um die 209,2 Millionen Euro im Jahr ausmachen.
Ratschläge für Käufer oder Mieter
Momentan gibt es viele Wohnungen und Häuser, die auf Käufer oder Mieter warten. Wir wollen ein paar generelle Tipps für Erstwohnsitze geben, was beim Kauf bzw. der Miete zu beachten ist. Als erstes muss die Lage bestimmt werden. Lieber in der Stadt wohnen oder auf dem Land? Wenn es nichts ausmacht, jeden Tag zur Arbeit zu fahren, so können ländliche Lagen interessant sein, da man dort häufig preiswerter kauft oder mietet.
Bei der Standortwahl sollte man Geld- und Zeitberechnungen aufstellen. Die Größe einer Immobilie ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium des Kostenkatalogs, schlägt sie sich doch im Preis nieder. Die Himmelsorientierung der Immobilie kann sich in klingender Münze ausbezahlen. Wenn man Südost-Lagen wählt, so haben die Eigentümer mehr von der Sonne, sie haben länger am Tag natürliches Licht. Das hält die Stromrechnungen niedriger. Im Winter braucht es weniger Heizkosten und auch ein eventuell vorhandener Pool erwärmt sich leichter.
Suchen Sie einen Ferienwohnsitz?
Sie sind das Wetter in Deutschland leid und wollen zumindest im Urlaub Sonne haben? Wie wäre es mit einem Zweitwohnsitz an der spanischen Levanteküste? Da kann man nicht nur die Ferien verbringen, auch verlängerte Wochenenden, um die eigenen Batterien wieder aufzuladen. Dann sollten Sie sich, sofern Sie die Costa Blanca Nord noch nicht kennen, unbedingt im Kreisgebiet der Marina Alta im Norden der Provinz Alicante umschauen. Hier liegen Berge und Mittelmeer eng beieinander. Fern der Hauptsaison lassen sich Natur und Ruhe genießen.
Nicht nur optisch eine faszinierende Mischung der Naturschönheiten, auch vom Freizeitwert her bietet die Region wesentlich mehr. Ob Wandern, Klettern, Spazieren gehen, Biken, Wassersport, Segeln oder Motorjacht fahren, für jeden ist das Richtige dabei. „Nur Strand” kann auf Dauer langweilig werden.
Urlauber ziehen Privatsphäre vor
Strand oder Berge? Badeanzug oder lange Ärmel? Hotel oder Ferienhaus? Das Wo und Wie bei der Urlaubsplanung ist immer spannend. Die Wirtschaftskrise lässt viele Spanier und ausländische Landesbesucher umdenken. Statt sich im Hotel bedienen zu lassen, rückt die Idee vom Urlaub im Apartment oder Mietshaus näher. Derjenige, der sich bei anderer Leute Eigentum einmietet, spart: Im Gegensatz zum Hotel zahlt man gut die Hälfte weniger. Und zudem lebt es sich privater.
Jedenfalls brachten Recherchen dieses Ergebnis zutage, was die Zeitschrift der Eroski-Kette vor kurzem veröffentlichte. Die Urlauber könnten noch mehr sparen, wenn sie bei der Auswahl ihres Zieles bewusst auswählen. Galicia, Murcia und Valencia sollen laut Studie die preisgünstigsten Empfehlungen der verschiedenen Küstenabschnitte Spaniens sein. Auch gehen die Experten davon aus, dass in diesem Jahr die Preise für die Vermietung im Vergleich zum Vorjahr sich erneut senken werden.


