Ausländer nutzen günstige Preise und kaufen

Ausländer nutzen günstige Preise und kaufen

Die Provinz Alicante wird erneut von ausländischen Käufern favorisiert. Zwischen Juli und September 2015 kauften Nichtspanier 3.670 Objekte an der Costa Blanca. Das sind mehr Immobilien als in den Regionen Madrid und Katalonien zusammen verkauft wurden. Billigpreise reizen in Alicante und Umgebung zum Kauf.

Beim neuen Aufwärtstrend auf dem Immobilienmarkt spielen die Banken eine wesentliche Rolle. Sie häuften zu Krisenzeiten einen Überhang von leerstehenden Immobilien an, die sie nun versuchen, wieder loszuwerden. Und das oftmals zu günstigen Preisen. Vor allem bei Gebrauchtimmobilien.

Für Käufer ist vor allem der Erwerb von Secondhand-Häusern und Gebrauchtwohnungen wegen der günstigen Preislage in der Provinz Alicante interessant. Hier zahlen sie durchschnittlich 119.722 Euro für Objekte während zum Beispiel in anderen Regionen wie Málaga oder den Balearen sie wesentlich mehr für Immobilien zahlen. In Málaga liegt der Durchschnittswert bei 203.444 Euro und auf den Balearen bei 284.859 Euro. Auf dem Immobilienmarkt für Neubauten haben wir eine ähnliche Situation. 176.338 kostet hier im Durchschnitt die Alicante-Immobilie und liegt somit um einiges niedriger als in den übrigen Touristenhochburgen Spaniens.

In klingender Münze sieht die Situation so aus, dass Alicante bis September 1,4 Millionen Euro durch den Verkauf von Ausländern erhielt. Das ist nur etwas weniger als in Andalusien, das bei einem höheren Preisniveau nur 1,6 Millionen Euro aufweist. Noch zwei weitere Details für den Aufschwung: Auch die nationale Nachfrage nach Immobilien in Alicante steigt an, wobei zunehmend Kleininvestoren ihre Ersparnisse anlegen. Ein Fakt, den der Bauunternehmerverband Provia laut Zeitung «Información» als «ein Indiz für die beginnende Normalisierung des Marktes» bezeichnet.

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