Bankia erstattete bereits Gelder an Kunden zurück

Bankia erstattete bereits Gelder an Kunden zurückEtliche Kreditnehmer, die Eigentum in Spanien erworben haben, verzeichnen erste Erfolge bei der Rückzahlung von zu viel geleisteten Zinsen, die etliche Banken bei Hypothekenabschlüssen unter der „Cláusula Suelo“ kassierten. So hat die spanische Grossbank Bankia seit Februar rund 34.000 Kunden Geld zurückerstattet. Insgesamt zahlte sie 170 Millionen Euro als Kompensation für zu viel gezahlte Hypothekenzinsen nach der Mindestzinsregelung aus.

Zur Erinnerung: Der von den spanischen Banken über Jahre angewandte Hypotheken-Sockelzinssatz wurde von dem Europäischen Gerichtshof für illegal erklärt. Die mit Steuermilliarden gerettete Bankia kündigte an, dem Urteil entsprechend im Eilverfahren die Kompensationen an ihre Kunden weiterzugeben. Voraussetzung war jedoch, dass die Kunden die entsprechenden Anträge stellten. Im Übrigen erinnerte ein Sprecher der Bankia daran, dass die Bank die „cláusulas suelo“ seit September 2015 nicht mehr anwende.

Einkommensteuererklärung abgeben

Einkommensteuererklärung abgeben

Alle Personen mit Wohnsitz in Spanien (Residenten) sind verpflichtet, bis zum 30. Juni ihre Erklärung zur Einkommenssteuer abzugeben. Seit Anfang des Monats können die Steuerpflichtigen den „Borrador“ der EkSt-Erklärung wieder im Internet beantragen und dann auch ihr Okay geben, wenn sie mit dem Inhalt einverstanden sind. Das gilt für einfache Steuererklärungen. Eine Bestätigung des vorgefertigten Entwurfs führt zur schnellen Rückzahlung.

Wer eine kompliziertere Steuererklärung machen muss, der sollte mit der Terminvergabe bis zum 4. Mai warten oder zum Steuerberater gehen.

(mehr …)

Antrag auf ein bilaterales Abkommen

Antrag auf ein bilaterales AbkommenDer Brexit bereitet derzeit Bürgern und Politikern sowohl diesseits als jenseits des Kanals Probleme. Engländer, die in europäischen EU-Staaten leben und arbeiten, machen sich Sorgen um ihre Zukunft. In Spanien leben viele Briten, vor allem an der Costa Blanca und in anderen beliebten Küstenregionen. Sie machen beim Residenzialtourismus den höchsten Prozentsatz aus, haben Häuser, Wohnungen in der Provinz Alicante, arbeiten in Anstellung hier oder haben eigene Geschäfte eröffnet. Einen hohen Prozentsatz machen Rentner aus.

(mehr …)

Im vergangenen Jahr mehr Hypotheken

Für die Anschaffung von Immobilien in Spanien gewähren die Banken wieder mehr Hypotheken

Für die Anschaffung von Immobilien in Spanien gewähren die Banken wieder mehr Hypotheken. Ein Blick in die Statistik des vergangenen Jahres verdeutlicht dies. Insgesamt wurden 281.000 Hypotheken abgeschlossen. Das sind 14 Prozent mehr als noch 2015. An Geld bewilligten die Banken Hypotheken in Höhe von 30,8 Millionen Euro. Nicht nur die Zahl der Hypotheken, auch die Höhe ist gestiegen.

Natürlich sind diese Zahlennicht mehr mit denen aus den Boomjahren zu vergleichen, wo in 2006 rund 1,3 Millionen Hypotheken bewilligt wurden.

(mehr …)

Mindestzinsregelung in Angriff nehmen

Mindestzinsregelung in Angriff nehmen

Hypothekennehmer können erste Erfolge bei der Mindestzinsregelung bei ihren Krediten erzielen. Mehrere Bankenkonzerne in Spanien sind damit gestartet, die Beschwerden ihrer Kundschaft wegen der „Cláusula Suelo“ in Angriff zu nehmen.

Auch wird in Zukunft der Vertragsabschluss für die Kunden transparenter.Die Regierung in Madrid will im Rahmen eines neuen Hypothekengesetzes den Kreditinstituten mehrere Forderungen stellen.So sollen sie für alle Produkte und Dienstleistungen, die mit dem Abschluss einer Hypothek verbunden sind, eine separate Darstellung liefern, so dass der Kunde erkennen kann, was wofür berechnet wird.

(mehr …)

Die „Plusvalía“ ist verfassungswidrig

Die „Plusvalía“ ist verfassungswidrig

Das spanische Verfassungsgericht in Madrid hat entschieden und die Wertzuwachssteuer (Plusvalíamunicipal) für verfassungswidrig erklärt. Jedoch nur dann, wenn eine Immobilie mit Wertverlust verkauft wird. Nur dann könne man, so Rechtsexperten, klagen, um eine Rückforderung der gezahlten Plusvalía verlangen. Bei dem Urteil bezog sich das Gericht auf die Provinz Gipuzkoa.

Die Gemeinden erheben die Plusvalía-Steuer bei der Übertragung einer Immobilie. Das kann ein Verkauf, eine Schenkung und ein Todesfall bzw. eine Erbschaft sein. Die Rathäuser besteuern damit den Wertzuwachs des Bodens. Die Steuerquote wird aufgrund des Katasterwertes des Bodens und der Jahre zwischen Erwerb und Übertragung zusammen mit einem vom Rathaus fixierten Koeffizienten ermittelt.

(mehr …)