Kuschelig wohnen mit Fellen und Decken

Kuschelig wohnen mit Fellen und DeckenKühle Wohnzimmer werden jetzt kuschelig. Möbeldesigner setzen auch in coolen, modernen Villen und Luxusapartments jetzt im Winter auf Behaglichkeit. Wenn das Sofa sich zum Lieblingsplatz mausert, die Tage kürzer und kühler werden, dann darf es ruhig kuschelig zugehen. Auf allen internationalen Möbelmessen werden daher Felle in allen Variationen gezeigt.

Mal reicht schon eine hübsch drapierte, flauschige Decke, mal muss es ein schweres Fell sein. Ob echt oder unecht, das entscheidet jeder selbst.Langhaarige, dichte und weiche Schaffelle aus Island, Lammfellkissen oder aber Kunstfelle im Eisbär-, Puma- und Leopardenlook… Ein regelrechtes Comeback feiert der Flokati. Jener weisse Teppich aus Lammfell, der in den 70er Jahren in keinem Wohnzimmer fehlen durfte und der in jeder Studentenbude zumindest im kleinen Format auf dem Boden lag.Vor dem Kamin drapiert, auch heute noch ein Hingucker, egal ob es sich um einen Salon im Vintage-Look oder im Designerstil handelt.

Noch ein paar Ideen: Es gibt Designer, die überdimensionale Eis- oder Schwarzbären für genauso überdimensionale Sofaliegelandschaften entworfen haben, andere türmen verschiedene Kuscheltiere auf einem Sessel zu einem behaglichen Berg, in dem man sich fallen lassen kann.

Moderne Kachelöfen, ein Blickfang

Moderne Kachelöfen, ein BlickfangDer Winter macht sich jetzt auch an der Costa Blanca Nord bemerkbar. Die Temperaturen sind gefallen. Heizungen sind gefragt. Meistens werden Klimaanlagen mit Wärmepumpe genutzt, strombetriebene Heizkörper, Wand- oder Fussbodenheizungen. Zentralheizungen liefern den grössten Komfort. Auch Kamine werden genutzt, häufig nur als Zusatzheizquelle oder wegen des attraktiven Flammenspiels.

Während in Apartments meist Klimaanlagen oder mobile E- Heizkörper für Wärme sorgen, haben Hausbesitzer die Qual der Wahl. Wir wollen Ihnen hier eine Heiz-Alternative vorstellen, die von den heute üblichen abweicht. Wie wäre es mit einem Kaminofen oder einem Kachelofen? Beide sind dekorative Hingucker mit Heizkraft.

Es müssen jedoch nicht die Traditionsmodelle sein, Kaminöfen hält der Fachhandel in zig Variationen bereit. Individuell gebaute Kachelofenlandschaften sind dagegen in modernen Villen sehr gut vorstellbar. Der gute alte Kachelofen kommt heute gern avantgardistischzum Beispiel als weisseWohnlandschaft mit integrierten Sitz-, Liege- und Kuschelecken daher. Für so eine Massanfertigung eines Kaminbauers braucht man vor allem jedoch Platz. Eine moderne Kachelofenlandschaft als Zusatzheizelement ist in grosszügigen Räumen der zeitgemässen Villensicherlich ein Hit.

Gefahren am Küchenherd

Gefahren am KüchenherdViele Brände oder Gefahren im Haus entstehen durch Unaufmerksamkeiten oder Ablenkungen. Ein besonderer Gefahrenherd steht in der Küche. Wie schnell ist es passiert, dass der Herd unbeabsichtigt eingeschaltet wurde, Kinder den Backofen in Gang setzen, man selber etwas aufsetzen wollte, doch durch einen Anruf abgelenkt wird…

Besonders bei Gasherden muss man sehr vorsichtig sein. Sie sollten, wenn sie in Betrieb sind, auch nicht nur eine Sekunde ausser Acht gelassen werden. Ein kleiner Windstoss, ein Stück brennbares Material in der Nähe der Flammen, Fett, dass aus dem Topf spritzt… ein Küchenbrand entsteht schnell.

Das Institut für Schadenverhütung IFS in Kiel kam zu interessanten Ergebnissen, die wir Ihnen hier vorstellen wollen. Jeder fünfte von ihren Experten untersuchte Brand im Haus beginnt am Herd. In zwei Drittel der Fälle wurde der Herd unbeabsichtigt und unbemerkt eingeschaltet. Und in einem von drei Fällen brannte es, weil der Herd noch an war oder unbeaufsichtigt arbeitete.

Tipps fürs Heizen im Winter

Tipps fürs Heizen im WinterWer sich daran gewöhnt, in seinem Haus oder in der Wohnung im Winter nicht unbedingt im kurzärmeligen T-Shirt herumzulaufen, dem macht es nichts aus, die Raumtemperatur um einige Grad zu senken. (Siehe Empfehlungen der vorangegangenen Meldung vom 2.12.) Nicht nur das Absenken der Raumtemperatur hilft, Energie und Heizkosten einzusparen. Wer noch ein paar andere Tipps beachtet, der kommt glimpflich durch den Costa-Blanca-Winter.

Verglasungen an den Terrassen in Südlage helfen, den Naya-Raum, aber auch die dahinterliegenden Räume aufzuwärmen. Die Sonne ist auch bei niedrigen Temperaturen kräftig und man sollte die passive Sonnenenergie in allen möglichen Formen nutzen.

Unbedingt sollte man darauf achten, Heizkörper freizuhalten. Die Heizluft muss in den Räumen zirkulieren können, damit sich die Wärme verteilt. Wenn Sie es noch nicht getan haben, so überprüfen Sie nun, ob Möbel oder Vorhänge oder Sonstiges den Wärmefluss behindern könnte.

Wer heizt, der muss auch lüften. Das am besten niemals mit gekippten Fenster und über lange Zeit. Die Wärme würde dann direkt zum Fenster und ins Freie entweichen. Umweltexperten raten zum Stosslüften. Das geht am besten bei ausgeschalteter Heizung. Mehrmals am Tag werden fünf bis zehn Minuten gegenüberliegende Fenster und Türen geöffnet, so dass Durchzug entsteht. Dabei entweichen Feuchtigkeit und Gerüche.

Ein Nicht-Tipp ist das Schliessen von Türen: Wenn es im Raum zu warm wird, dann nicht einfach die Tür zum kalten Nebenraum öffnen. Experten raten ab, da dies zu hohen Folgekosten führe. Warum? Die warme Luft transportiert auch Feuchtigkeit in das kühlere Zimmer und die kondensiert dann an den kühlen Wänden. Der Putz wird feucht und es kann Schimmel entstehen. Entweder in allen Räumen heizen oder die Türen zu den Räumen offen lassen.

Schon ein Grad weniger, hilft sparen

Schon ein Grad weniger, hilft sparenDie kältere Jahreszeit zehrt auch an der Costa Blanca Nord mit ihrem normalen, milden Klima an der Haushaltskasse, da im Winter auch hier die Temperaturen purzeln, der Wind stärker ums Haus fegt und es in den nahen Bergen sogar zu Schneefall kommen kann. Nun muss man nicht gerade die Polarsocken und drei Pullover übereinander anziehen, um die Heizung nicht permanent volle Pulle laufen zu lassen. Möglich wäre es schon, doch Komfort wird gross geschrieben. Hier eine Empfehlung eines spanischen Fernsehsenders, wie Sie warm durch den Winter kommen und an Heizkosten einsparen können.

Schon mit einem Grad weniger kann man Heizkosten und natürlich Energie sparen. In den Nachrichten der TVE1 wiesen Experten darauf hin, dass mit einem Grad weniger Raumtemperatur sechs Prozent Energie gespart werden.

Folgende Temperaturen werden in den Wohnräumen empfohlen: In der Küche und im Wohnzimmer 20 Grad, im Bad 21 Grad und im Schlafzimmer maximal 18 Grad. Ein Extratipp: Wer nachts die Temperatur in Schlaf-, Wohn- und Arbeitsräumen um vier bis fünf Grad absenkt, hält die Kosten niedrig. Aber nicht mehr reduzieren, sonst verursacht das Wiederaufheizen am Morgen zu hohe Kosten. Auch kühlen dann die Aussenwände zu sehr ab.

CO-Melder fürs Haus

CO-Melder fürs HausDefekte Heizungen und Kamine können Kohlenmonoxid (CO) verströmen. Auch in der Nähe von Gasthermen kann ein Risiko bestehen. Das Gas ist unsichtbar, geruchslos, aber sehr gefährlich und kann bei geschlossenen Räumen ohne Lüftung zum Tod führen. Rechtzeitig warnen vor dem tödlichen Gas können CO-Melder, die es im Handel gibt. Eine kleine Investition, die Leben retten kann.

Elektrochemische Sensoren messen beim CO-Melder permanent den CO-Gehalt in der Raumluft und geben Alarm, wenn das Messergebnis einen bestimmten Stellenwert übersteigt. Wer sich für so einen kleinen Melder interessiert, der sollte beim Kauf oder der Bestellung darauf achten, dass er wirklich einen CO-Melder ins Auge gefasst hat. Denn es gibt auch CO2-Sensoren. Die messen den Kohlenstoffdioxidgehalt in der Raumluft. Wenn dieser Wert zu hoch ist, sollte der Raum natürlich auch gelüftet werden, denn dann stimmt die Luftqualität nicht.