Feuerbakterium breitet sich aus

Feuerbakterium breitet sich ausDas Feuerbakterium ruiniert die Mandelanbauer, denn ihnen bleibt nichts anderes als das Fällen ihrer Bäume übrig. Noch hat das Bakterium keine in Privatgärten der Villen ander Costa Blanca stehenden Mandelbäume, die oft von den Eigentümern wegen ihrer schönen Blüten, gepflanzt werden, erreicht.

Die Landesregierung in Valencia hat bereits fünf Mal das Feuerbakterium auf den Mandelplantagen im Norden Alicantes festgestellt. „Xylellafastidiosa“ soll auf 21 Mandelfeldern in den Gemeinden Altea, Callosad’enSarrià, Benissa, Llìber, Parcent, Jalón und Gata de Gorgos sein Unwesen treiben.

Die Landwirte müssen innerhalb von 14 Tage die Bäume fällen und gegen die Überträger des Feuerbakteriums intensiv Insektizide spritzen. Experten weisen die Landwirte auf die sofortige Bekämpfung hin, sonst würde in einigen Jahren auch noch andere Kulturpflanzen wie Oliven- und Zitrusbäume befallen sein.

Auch hat die Regierung die Schutzzone von zehn auf fünf Kilometer beschränkt. Eine EU-Verordnung besteht u.a. auf die radikale Abholzung der befallenen Mandelbäume. bzw. Pflanzen. Bauern sollen aus Valencia 28 Euro pro Baum an Entschädigung erhalten. „Viel zu wenig“ befinden die Landwirte und protestieren.

Neues Jahr, neue Preise

Die Energiepreise für Verbraucher steigenDie Energiepreise für Verbraucher steigen. Gas wird teurer und Strom wurde bereits im Dezember um 4,6 Prozent teurer. Erdgas verteuert sich um 6,2 Prozent ab Januar. Der Preis für die kleine Butangasflasche liegt derzeit noch bei 14,45 Euro. Er wird am dritten Dienstag im Januar angeglichen.

Das Fahren auf den spanischen Autobahnen wird mehr kosten. Die Maut für die gebührenpflichtigen Autobahnen ist seit dem 1.Januarum 1,91 Prozent gestiegen. Private Maut-Betreiber wie Abertis erhöhten ebenfalls die Preise. Statt 8,30 Euro kostet die Strecke Dénia-Alicante nun 8,50 Euro.

Mobilfunkunternehmen werden von ihren Kunden mehr Geld fordern. Movistar hat bereits verkündet, ab Februar für das Fusions-Paket monatlich fünf Euro mehr zu verlangen. Glasfaser-Internetanschluss, Festnetztelefon und Anrufbeantworter-Dienst werden ebenfalls teurer.

Die Post hält bei den Preiserhöhungen mit. Inlandsbriefe und -karten verteuern sich um 5 Cent. Sie kosten seit dem 1.Januar 55 Cent. Einfache Post ins EU-Ausland kostet 1,35 Euro (+ 10 Cent).

Die Preissteigerungen werden voraussichtlich 2018 anhalten. Die Verbraucherpreise (IPC) werden um 1,5 Prozent anziehen. Im vergangenen Jahr schloss der IPC mit 1,2 Prozent.

Rekord bei den Billigfliegern

Rekord bei den BilligfliegernWundern tut die folgende Nachricht keinen, aber nun steht es Schwarz auf Weiss fest. Billigflieger sind auf derÜberholspur, lassen traditionelle Fluglinien weit hinter sich. Ryanair, Easyjet, Norwegian und Co. haben im Geschäftsjahr 2017 einen Marktanteilvon 52,5 Prozent in Spanien erzielt.

Bei den Flügen von Deutschland und Grossbritannien nach Spanien legten die Billigflieger stark zu, um 25,2 bzw. um 14,2 Prozent. Während die preiswerten Fluglinien insgesamt um 14,5 Prozent zulegten, wuchsen die traditionellen Fluglinien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur um 3,8 Prozent.

Wie das Ministerium für Tourismusin Madrid mitteilte, beförderten die Linien Ryanair, Easyjet, Norwegian und Co. in den ersten neun Monaten des Jahres 36,3 Millionen Passagiere. Das sind 3,4 Millionen mehr als British Airways, Lufthansa, Air France und American Airlines schafften.

Rentenzahlung ins Ausland

Rentenzahlung ins AuslandSchon etliche Deutsche haben – wie andere Mittel- und Nordeuropäer auch – an der Costa Blanca Nord im gemässigten Mittelmeerklima der Provinz Alicante ein neues Zuhause gefunden. Der Anteil der Deutschen im Rentenalter hier an der Weissen Küste ist hoch, denn auch heute noch kaufen sich nach einem aktiven Arbeitsleben meist ältere Semester hier ihr Haus oder Apartment an der Sonne bzw. leben zur Miete. Aber auch Spanier, die bis zur Rente in Deutschland gearbeitet haben, zieht es zurückin die Heimat.

Interessante Zahlen gab vor einigen Wochen die deutsche Rentenversicherung BUNDin Berlin bekannt. Demnach zählt die Rentenkasse rund eine Million Auslandsrenten allein in südlichen Mittelmeerländern der EU, vor allem in Italien (373.000) und in Spanien. Hierhin lassen sich immerhin 226.000 Rentner ihre Renten hin überweisen.

Die Zahl der Senioren, die sich ihre in Deutschland erworbene Rente ins Ausland schicken lassen, ist seit 1990 um eine Million auf knapp 1,8 Millionen angewachsen. Wie die Zeitung „Rheinische Post“ berichtete, gehen dabei 87 Prozent der Auslandsrenten an ausländische und 13 Prozent an deutsche Staatsangehörige mit einem festen Wohnsitz im Ausland.

Für die Auslandsrenten wendete die Rentenversicherung 2016 rund 6,4 Milliarden Euro auf. Elf Jahre davor waren es noch 4,4 Milliarden Euro. Das seien fast sieben Prozent aller Rentenzahlungen überhaupt.

Gutes Klima, langes Leben

Gutes Klima, langes LebenDas mediterrane Klima an der Costa Blanca mit seinen vielen Sonnentagen im Jahr und der klaren Luft gehört laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den gesündesten. Viele Mittel- und Nordeuropäer wissen das bereits und haben sich hier an der Küste und im Hinterland Apartments oder Häuser gekauft, um möglichst viel Zeit hier zu verbringen oder gar ganz hier zu leben. Wer noch nicht so entschlussfreudig ist, um eine Immobilie zu erwerben, der hat die Möglichkeit, eine Zeitlang zur Miete in einem Ort seiner Wahl zur Probe zu wohnen. Auf jeden Fall sollte man ein Leben in Spanien auch unter dem gesundheitlichen Aspekt sehen. Nutzen Sie die Chance, denn den Spaniern wird eine hohe Lebenserwartung prognostiziert.

Das ergibt der Gesundheitsbericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Neben der Schweiz hat Spanien, mit 83 Jahren im Schnitt die zweithöchste Lebenserwartung der Welt. An erster Stelle steht Japan, wo die Bürger im Durchschnitt 83,9 Jahre alt werden. In Spanien wird laut OECD nach Männern und Frauen unterschieden. Frauen erreichen stolze 85,8 Jahre im Schnitt und Männer 80,1 Jahre.

Seit 1970 hat sich die Lebenserwartung in den OECD-Ländern um zehn Jahre, auf durchschnittlich 80,6 Jahre, erhöht. Gründe dafür sind neben gesundheitsbewussten Gewohnheiten wie Ernährung und Sport, höhere Einkommen, eine bessere Erziehung sowie die medizinische Versorgung.

7,2 Millionen Besucher in Valencia

7,2 Millionen Besucher in Valencia16,5 Prozent mehr Touristen als im Vorjahr kamen bis Ende September in die Region Valencia. Der Anstieg der ausländischen Touristen macht in absoluten Zahlen ausgedrückt über 7,2 Millionen aus. Valencias Tourismusagentur gab bekannt, dass Valencia nach Madrid den zweithöchsten Zuwachs Spanien allein im September verzeichnete. 24,9 Prozent mehr Besucher kamen nach Valencia als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

In Spanien insgesamt stieg die Zahl ausländischer Besucher in den ersten neun Monaten um 10,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Laut Frontur haben 66,1 Millionen ausländische Urlauber Spanien in der Zeit bereist. Die meisten zog es nach Katalonien (15,67 Millionen). Vorneweg Briten, gefolgt von Deutschen.