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Spritzende Wasserhähne brauchen Essig
Wenn das Wasser, das aus dem Hahn kommt, in alle Richtungen spritzt, ist meistens ein verkalkter Luftsprudler der Bösewicht. Das ist das kleine Sieb am Auslauf eines Wasserhahns. Indem Luft beigemischt wird, sorgt er für einen gleichmäßigen Wasserstrahl. Hat sich jedoch dieser Einsatz mit Kalk zugesetzt, was an der Mittelmeerküste Spaniens mit ihrem harten Wasser kein Wunder ist, behindert er den Wasserdurchfluss.
Das Spritzproblem kann jeder Wohnungs- und Hausbesitzer vorbeugen und braucht dafür keinen Handwerker zu rufen. Selbst ist der Mann oder die Frau. Wenn der Luftsprudler regelmäßig gereinigt und entkalkt wird, fließt das Wasser ohne zu spritzen aus dem Hahn. Statt Zange empfiehlt es sich einen Kunststoffschlüssel beim Herausschrauben zu nehmen, damit das Chrom nicht beschädigt wird.
Regenwasser nutzen und sammeln
Nun ist sie wieder da, die Regenzeit an der Costa Blanca. Im Herbst/Winter kommt es bekanntlich zur „Gota fría” (dem nass-kalten Tropfen). Dabei lassen die Wolken häufig große Wassermassen auf die Chalets am Mittelmeer regnen. Normalerweise verschwindet all das kostbare Nass so schnell wie es gekommen ist, es versickert im Erdreich oder fließt die Hänge hinunter ins Meer. Dabei könnten Hausbesitzer so viel mit dem kostbaren Nass anfangen. Voraussetzung ist jedoch ein Wasserauffangbecken, ein „Depósito”.
Von dem gesammelten Wasser im Depot kann dann zum Beispiel immer der Garten bewässert, der Pool gefüllt oder bei Wasserausfall die Toilettenspülungen gespeist werden. Bedauerlicherweise ist so eine bauliche private Wasserreserve in den Gemeinden an der Costa Blanca immer noch nicht zwingend vorgeschrieben. Für alle, die neu bauen wollen, sicherlich eine gute Idee, ein Depot gleich mit einzuplanen.
Wind, Wasser und Sonne, ein starkes Energietrio
Angesichts der gestiegenen Rohölpreise, den Konfliktherden in Nordafrika sowie der atomaren Katastrophe in Japan rücken erneuerbare Energien stark in den Mittelpunkt der Diskussionen. Sonne, Wind, Luft- und Erdwärme sind auch eine interessante Alternative für Hausbesitzer an der Costa Blanca Nord, um ganzjährig an warmes Wasser sowie geheizte Räume im Winter und gekühlte im Sommer zu kommen. Erneuerbare Energien haben im vergangenen Jahr in Spanien 35 Prozent des Strombedarfs gedeckt. Eine Redkordbilanz, die der Netzbetreiber Red Eléctrica de España zog. Der Ausbeute kamen jedoch ausgiebige Regen sowie starke Winde zugute. Allein mit der Windkraft konnten 16 Prozent des Strombedarfs gedeckt werden. Wasserkraft kam auf 14 Prozent und Solar auf 3 Prozent. Kernkraft machte in der Strombilanz 21 Prozent aus.
Sondertrupp auf Lecksuche in Jávea

Sondertrupp auf Lecksuche in Jávea
Hausbesitzer in Jávea/Xàbia erhalten im Austausch gegen die alten Wasserzähler neue Wasseruhren. Amjasa, das Wasserversorgungsunternehmen der Gemeinde, will das Leitungsnetz sanieren. Dafür werden 640 Kilometer Wasserrohre nach Lecks abgesucht. Gleichzeitig sollen auch alle veralteten Wasserzähler erneuert werden. Im gesamten Stadtgebiet zählt Amjasa zirka 25.000 Stück. Damit Sanierung und Renovierung zügig vonstatten gehen, wird extra eine Sondereinsatztruppe zusammengestellt, die sich nun auf die Suche nach Undichtigkeiten im Leitungsnetz begibt.


