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Gasleitung durch die Marina Alta
Es geht weiter voran mit der Erdgasleitungsplanung im Kreisgebiet der Marina Alta. Rund 100 Grundstücksbesitzer sind dabei von der Verlegung der geplanten Gasleitung betroffen. Das valencianische Wirtschafts- und Industrieministerium veröffentlichte die zweite Phase des Projekts für die geplante Erdgasleitung in der Marina Alta.
Die Rohre werden durch die Gemeinden Benissa, Senija und Teulada geführt. Sie sind insgesamt 21 Kilometer lang. Die Erdgasleitung soll soweit wie möglich unter bereits vorhandenen Wegen verlegt werden. Aber sie läuft auch quer durch Weinfelder und Mandelplantagen. Entlang der Erdgasleitung muss zudem eine vier Meter breite Schutzzone eingerichtet werden. In dieser Schutzzone ist eine landwirtschaftliche oder eine andere Nutzung nicht gestattet. Die Kosten für das Projekt, das Erdgas in die Marina Alta bringen wird, belaufen sich auf 3,2 Millionen Euro.
Erdölsuche vor der Küste verteidigt
Erdöl vor der valencianischen Küste? Die Regierung in Madrid bezeichnet die Prospektionen nach Gas- und Erdölvorkommen vor der valencianischen Küste als wirtschaftlicher Anreiz und vor allem sei er verträglich mit Fischfang und Tourismus. Die ersten Aufschlussbohrungen sind bereits von Madrid genehmigt worden. Das komme jedoch noch nicht einer Genehmigung für Prospektionen gleich. Madrid verweist auf die hundertprozentige Abhängigkeit Spaniens von Gas- und Erdölimporten. Die geologischen Forschungen würden einhergehen mit Investitionen in moderne Technologie, mit viel Potenzial für die Schaffung von Arbeitsplätzen und die nachhaltige Entwicklung.
Katasterneubewertung ist nichtig
Ein Gerichtsurteil aus Valencia dürfte alle Haus- und Wohnungsbesitzer an der Costa Blanca Nord interessieren. Ein Bürger aus Jávea klagte wegen der Neubewertung seiner Wohnung bei der Katasterreform. Er hat nun vor dem Oberlandesgericht Valencia Recht erhalten: Der Richter entschied, dass die Bewertung der Immobilie nicht auf den objektiven Kriterien beruhe und deshalb nichtig sei. 2005 fiel der Jáveaner aus allen Wolken, als man seine Wohnung an der Plaza Almirante Bastarreche auf über eine Million Euro schätzte.
Rathaus Jávea muss sechs Apartments abreißen

Rathaus Jávea muss sechs Apartments abreißen
Das Rathaus von Jávea/Xàbia sieht sich von einem Gerichtsurteil schwer getroffen, nach dem es einen Teil eines Apartmentgebäudes an der Küste in Muntanyar abreißen muss. Das Oberlandesgericht der Comunidad Valencia sieht in dem dortigen Gebäude eine beim Bauen erfolgte Überschreitung des Bauvolumens von 42 Prozent. In Apartments ausgedrückt sind das sechs von 16 Wohnungen. Was war passiert? Die Baugenehmigung für dieses Bauprojekt der Apartments, Schwimmbad und der Parkplätze stammt aus dem Jahr 2005. Die Finca wurde in der Avenida Ultramar auf einer der letzten freien Grundstücke in zweiter Küstenlinie errichtet.
Mieten stiegen im Juni in Valencia nur um 0,4 Prozent

Mieten stiegen im Juni in Valencia nur um 0,4 Prozent
Wie das staatliche Statistikamt INE mitteilte, fiel die durchschnittliche Mieterhöhung im Juni 0,1 Prozent geringer aus als noch im Mai. Während der Lebenshaltungsindex sich im Juni bei 1,5 Prozent ansiedelte, stiegen die Mieten im Vergleich mit Juni 2009 nur um 0,9 Prozent.
In der Comunidad Valenciana fiel die Mietpreiserhöhung noch geringer aus, sie lag bei 0,4 Prozent.

