Artikel-Schlagworte: „Spanien“

Mehr Bauanträge wurden gestellt

Die Zahl der von den Architektenkammern abgesegneten Baugenehmigungen zum Errichten von neuem Wohnraum hat zugenommen

Die Zahl der von den Architektenkammern abgesegneten Baugenehmigungen zum Errichten von neuem Wohnraum hat zugenommen

Offenbar wird wieder mehr gebaut. Die Zahl der von den Architektenkammern abgesegneten Baugenehmigungen zum Errichten von neuem Wohnraum hat zugenommen. Um 7,5 Prozent stiegen die Sichtvermerke im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum bis auf 14.950 und weisen nun schon zwei Monate hintereinander eine leicht steigende Tendenz auf. Nach fünf Jahren stetem Rückgang der Baugenehmigungen schloss das vergangene Jahr mit einem historischen Mindestrekord von 91.662 Lizenzen in ganz Spanien ab. Das bedeutet, 17,3 Prozent weniger als im Vorjahr.

Doch auch für dieses Jahr rechnet das Fomento-Ministerium in Madrid nicht mit einem weiteren gewaltigen Anstieg der Baugenehmigungen. Im Gegenteil, vermutlich steuert man auf einen neuen Mindestrekord von nur noch 89.700 Wohnungen zu. Was für ein Kontrast zu den Boomzeiten: 2005 und 2006 wurden 729.652 und 865. 561 Baugenehmigungen für Neubauten erteilt.

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Spaniens Sparkurs hat Vorbildfunktion

EU-Kommission sieht derzeit in Spanien keine Ansteckungsgefahr für Kredithilfen

EU-Kommission sieht derzeit in Spanien keine Ansteckungsgefahr für Kredithilfen

Das Euro-Krisenland Portugal sollte sich nach Ansicht von Bundesbankvorstand Joachim Nagel seinen Nachbarn Spanien als Vorbild nehmen und entschlossen den Haushalt sanieren. „Spanien zeigt doch, wie es gehen kann. Dies sollte Anstoß für andere Länder sein“, sagte Nagel der Zeitung „Welt”. Es müsse in Portugal die Erkenntnis reifen, dass eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung in Verbindung mit umfangreichen Strukturreformen mittelfristig zum Wohle des Landes ist, auch wenn sie kurzfristig mit Härten verbunden sei. Angesichts der dramatischen Finanzlage muss das hoch verschuldete Portugal nun doch um Hilfe der EU bitten. Brüssel will gegen harte Sparauflagen Kredite von 80 Milliarden Euro gewähren. Davon kommen 5 Milliarden aus Spanien.

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Für jeden eine Toilette und Dusche

In allen 27 EU-Mitgliedstaaten haben 3,5 Prozent der Bewohner kein eigenes Klo

In allen 27 EU-Mitgliedstaaten haben 3,5 Prozent der Bewohner kein eigenes Klo

Eine interessante Nachricht meldete vor kurzem die deutsche Presseagentur dpa. Da stand zu lesen, dass noch lange nicht jeder Bürger in Europa in den Genuss kommt, auf sein eigenes Örtchen gehen zu können, um dort seine Geschäfte abzuwickeln. In allen 27 EU-Mitgliedstaaten haben 3,5 Prozent der Bewohner kein eigenes Klo. In Deutschland lebt jeder Hundertste ohne Toilette. Jedenfalls hat er keine in der Wohnung oder im Haus. 1,2 Prozent der Bundesbürger mussten 2009 draußen - zum Beispiel auf dem Hof - eine Toilette benutzen. Bei den Zahlen, die die europäische Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg veröffentlichte, schnitten allerdings sanitäre Einrichtungen wie Badewanne oder Dusche besser ab. Nur 0,3 Prozent der Bundesbürger haben keine Dusche oder Wanne in der Wohnung oder in ihrem Haus.

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Eine Million weniger Einwohner

Einwohner in Spanien

Einwohner in Spanien

In Spanien leben lange nicht so viele Menschen, wie die offiziellen Einwohnerstatistiken es immer angeben. Das konnte man jetzt in der Tageszeitung „El País” lesen. Nach dem Bericht sollen nur 46 Millionen Menschen in España leben. Nach offiziellen Zahlen des Nationalen Statistikinstituts INE sind es aber 47 Millionen. Worin liegt die Differenz begründet? INE-Mitarbeiter führen die Differenz darauf zurück, dass in Spanien gemeldete Ausländer sich beim Verlassen des Landes in den Einwohnermeldeämtern ihrer Gemeinde nicht abmelden. Auch ließen sich die Rathäuser beim Ableben von Gemeindemitgliedern viel Zeit mit einer Meldung ans Statistikamt.

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Immobilien weiter überbewertet

Wir leben in Spanien, im Verhältnis, nach wie vor  günstiger als in Deutschland.

Spanische Immobilienpreise immer noch stark überbewertet

Trotz des Rückgangs der Immobilienpreise um 3,4 Prozent im ersten Quartal des Jahres sind spanische Immobilienpreise immer noch stark überbewertet. Und zwar um unglaubliche 47,6 Prozent. So jedenfalls stand es in der jüngsten Ausgabe des englischen Wirtschaftsmagazins „The Economist” zu lesen.

Nicht nur die Kaufpreise wären zu hoch, auch die Mietpreise lägen weit über dem Niveau anderer Länder und ihrer Volkswirtschaften. Ähnlich wie in Spanien, so das renommierte Wirtschaftsmagazin, würden Immobilien innerhalb Europas nur noch im Nachbarland  Frankreich überbewertet.

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