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Steinchen für Steinchen zum Mosaik

Etliche Hausbesitzer an der Costa Blanca entscheiden sich in Bad und Küche für bunt-fröhliche Mosaike
Mosaiksteinchen haben schon die alten Griechen, Römer und Phönizier in ihren Villen verlegt. Die Technik von einst erlebt heute nicht nur am Mittelmeer eine Renaissance. Und nicht nur im Badezimmer. Auch Terrassentische und Küchenarbeitsplatten sehen mit Mosaikbelag gut aus. Arbeitsplatten sollten jedoch, damit sich keine Bakterien in den Fugen festsetzen, mit Kunstharzlack versiegelt werden.
Meistens werden die Akzente setzenden Steinchen als Wand- und Bodenflächen in Küche oder Bad eingesetzt. Wem vor der Arbeit mit den kleinen Teilchen scheut, der sollte wissen: Man klebt nicht Steinchen für Steinchen. Kleinere Mosaikfliesen, ein Mal ein Zentimeter groß, werden vorverlegt und mit mehreren Teilchen zusammengesetzt auf einer Netz- oder Papierunterlage angeboten. Selbst mit fertigen Mustern, Ornamenten und Bildern. Die vorgefertigten Mosaikplatten werden wie Kacheln mit Fliesenkleber angebracht und dann mit Mörtel verfugt. Bei auf Netzen aufgeklebten Mosaiken in kleinen Formaten sind auch Rundungen oder Kanten kein Problem, da sie beschnitten werden können.
Jetzt investieren in Immobilien
Wo soll man sein Geld anlegen? Eine Frage, die Investoren bedrückt, die Wirtschaftskrise sorgt bei vielen Anlegern für Verunsicherung. Der Druck der europäischen Finanzmärkte macht nicht nur Griechenland und Italien zu schaffen, auch Spanien. Das Finanzministerium nahm vergangene Woche eine Anleihe von 3,2 Milliarden Euro auf, muss dafür aber die höchsten Zinsen seit 14 Jahren zahlen. Wenn Aktien und Wertpapiere nicht mehr gefragt sind und die Börsen weltweit tagtäglich sinkende Tendenzen zeigen, dann überlegt manch Anleger, worin er denn heutzutage überhaupt noch investieren kann.
Die Antwort ist leicht: Investitionen in Stein werden in der Krise wieder sehr interessant. Zumal Häuser und Apartments zu immer günstigeren Preisen angeboten werden. Die Preisgefüge sind nicht fest, Eigentümer zeigen sich meistens verhandlungsbereit: Die eine Seite braucht Geld, die andere möchte ein Ferienhaus an der Sonne. Da nähern sich die Parteien schnell an.
Alte Häuser mit Charme um 270.000 Euro gefragt
Eine kleine Umfrage unter einigen Maklern an der Costa Blanca - zwischen Dénia und Calpe - ergab: Die nördliche Küste der Provinz Alicante ist bei ausländischen Immobilieninteressenten wieder mehr gefragt. Die Deutschsprachigen suchen vor allem Häuser. Einfamilienhäuser mit Pool stehen dabei nach wie vor auf der Wunschliste ganz oben. Was sich im Laufe der Baukrise in Spanien geändert hat, ist jedoch das Preissegment, in dem gesucht wird. Kein Thema für Geldleute, wer genügend Scheine hat, der baut neu: Luxusvillen sind heute keine Seltenheit. Für die Mehrzahl der an Spanienimmobilien interessierten Kunden endet die Preisvorstellung jedoch bei maximal 300.000 Euro.
Wer berufstätig ist und mehrmals im Jahr an die Costa Blanca Nord reisen will, um seinen Urlaub hier zu verbringen, der will nicht mehr eine Riesenvilla unterhalten. Besonders gefragt sind jene Häuser, die zwischen 200.000 und 270.000 Euro liegen. Auch ältere Häuser, vor 20 oder 30 Jahren gebaut, werden - sofern der Preis stimmt - gern genommen.

