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Ende der Schlaglöcher in den Straßen der Siedlungen
Viele Anwohner in diversen Wohnsiedlungen der Gemeinde Jávea/Xàbia warten schon lange darauf, dass ihre Straßen erneuert werden. Sie wollen nicht mehr Schlaglöcher umrunden oder die Achsen ihrer Wagen aufs Spiel setzen. Jetzt ist es amtlich. Das Land Valencia hat den Auftrag für einen Sanierungsplan der Straßen in der Gemeinde Jávea öffentlich ausgeschrieben. Damit tun die Politiker zwei gute Werke. Sie befriedigen die Residenten und schaffen gleichzeitig Arbeit. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro, die aus der Landeskasse kommen. Die Gelder werden im Rahmen des Strukturfonds gegen die Wirtschaftskrise bereitgestellt.
Alte Häuser mit Charme um 270.000 Euro gefragt
Eine kleine Umfrage unter einigen Maklern an der Costa Blanca - zwischen Dénia und Calpe - ergab: Die nördliche Küste der Provinz Alicante ist bei ausländischen Immobilieninteressenten wieder mehr gefragt. Die Deutschsprachigen suchen vor allem Häuser. Einfamilienhäuser mit Pool stehen dabei nach wie vor auf der Wunschliste ganz oben. Was sich im Laufe der Baukrise in Spanien geändert hat, ist jedoch das Preissegment, in dem gesucht wird. Kein Thema für Geldleute, wer genügend Scheine hat, der baut neu: Luxusvillen sind heute keine Seltenheit. Für die Mehrzahl der an Spanienimmobilien interessierten Kunden endet die Preisvorstellung jedoch bei maximal 300.000 Euro.
Wer berufstätig ist und mehrmals im Jahr an die Costa Blanca Nord reisen will, um seinen Urlaub hier zu verbringen, der will nicht mehr eine Riesenvilla unterhalten. Besonders gefragt sind jene Häuser, die zwischen 200.000 und 270.000 Euro liegen. Auch ältere Häuser, vor 20 oder 30 Jahren gebaut, werden - sofern der Preis stimmt - gern genommen.
Impressionen von Jávea im Fernsehen
Ein Fernsehteam des TV-Senders La Sexta, der in ganz Spanien empfangen wird, drehte in diesen Tagen in Jávea/Xàbia ein Porträt über die beliebte Feriengemeinde mit ihren vielen weißen Villen und Apartments an der Costa Blanca Nord. Die Reporter, darunter die Journalistin Guiomar Ramiréz-Montesinos, schauten sich den Ort an und ließen sich von drei Bürgern der Gemeinde in jede Ecke des Küstenortes führen. Für das Programm „Carreteras Secundarias”, das ab Mai auch im Internet zu sehen sein wird, hat das Kamerateam des Fernsehens eine Menge Lokalkolorit eingefangen.
Katasterneubewertung ist nichtig
Ein Gerichtsurteil aus Valencia dürfte alle Haus- und Wohnungsbesitzer an der Costa Blanca Nord interessieren. Ein Bürger aus Jávea klagte wegen der Neubewertung seiner Wohnung bei der Katasterreform. Er hat nun vor dem Oberlandesgericht Valencia Recht erhalten: Der Richter entschied, dass die Bewertung der Immobilie nicht auf den objektiven Kriterien beruhe und deshalb nichtig sei. 2005 fiel der Jáveaner aus allen Wolken, als man seine Wohnung an der Plaza Almirante Bastarreche auf über eine Million Euro schätzte.
Baustopp in Jávea ist aufgehoben

Baustopp in Jávea
Es darf wieder in Jávea/Xàbia an der Costa Blanca gebaut werden. Der Stopp der Baugenehmigungen während der Erstellung des neuen Flächennutzungsplans ruiniere keineswegs die Bauwirtschaft, erklärte die zuständige Stadträtin jetzt. Pepa Chorro wehrt sich gegen die Vorwürfe des Verbandes der kleinen Bauunternehmer. Wie sie gegenüber der Presse verlauten ließ, vergibt das Rathaus schon wieder seit dem 30. Januar Baugenehmigungen für Bauvorhaben im gesamten Gemeindegebiet. „Wer das Gegenteil behauptet, macht Wahlwerbung auf der Basis von Unwahrheiten.” Außerdem habe der frühere Baustopp nur in ganz begrenzten Gebieten gegolten.


