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Leichte Wiederbelebung des Marktes
Liegt es am Wetter oder gibt es wieder mehr Investitionswillige? An der Costa Blanca Nord ist eine leichte Wiederbelebung des Immobilienmarktes spürbar. Der Traum vom Eigenheim im Süden scheint noch nicht ausgeträumt. Vor allem Nord- und Osteuropäer, bei denen Sonnentage in der Heimat knapp sind, interessieren sich für Häuser und Wohnungen in der Provinz Alicante.
Schweden und Norweger, aber auch Niederländer und Belgier sind neben Russen momentan die überwiegenden Kunden in den Maklerbüros. Immobilienagenturen in Moraira und Jávea sprechen von etwas mehr - wenn auch immer noch wenigen - Interessenten. Darunter wieder einige Deutsche, die sich in den Büros nach hauptsächlich Gebrauchthäusern erkundigen.
Wasserleitungen in Jávea werden saniert
In der Gemeinde Jávea/Xàbia ist die Firma Amjasa für die Wasserversorgung mit Trinkwasser zuständig. Da Wasser ein kostbares Gut und ein sparsamer Verbrauch anzuraten ist, informieren die Wasserlieferer jetzt, dass sie sich verstärkt um die Sanierung der Wasserleitungen kümmern werden.
Gleich fünf der maroden Hauptleitungen für das kostbare Nass sollen in der Gemeinde saniert werden. Die von der Reparatur betroffenen Hauptleitungen liegen in der Avenida Lepanto, der Avenida Augusta, der Avenida Mediterráneo, der Travesía Cansalades und der Avenida Libertad.
Baugrund sparen: Hochhäuser statt Villen
Geht es nach der valencianischen Landesregierung so werden in absehbarer Zukunft in Jávea Hochhäuser gen Himmel ragen. Der neue Flächennutzungsplan ist noch nicht offiziell kommentiert worden, doch einige durchsickernde Informationen aus Valencia sorgen bereits für heiße Debatten. Der wichtigste Vorschlag: Der Baustil soll völlig geändert werden. Man setzt jetzt auf hoch statt breit. Bisher dürfen in Jávea/Xàbia nur Gebäude von höchstens fünf Etagen gebaut werden.
Statt der bisher üblichen Villenbebauung sollten nach Ansicht der Landespolitiker künftig Hochhäuser entstehen. Dadurch will man Baugrund sparen und die Umwelt schützen. Jáveas Baustadtrat Pere Sapena war völlig überrascht und meinte, man müsse den Vorschlag erst in allen Gremien diskutieren.
Statt Amtsstuben ein Hotel oder eine Klinik

Das neue, leer stehende Verwaltungsgebäude am Portal del Clot in Jávea will das Rathaus nun vermieten
In Zeiten leerer Gemeindekassen werden frisch gebaute Gebäude zum Teil nicht mehr ihrer ursprünglichen Nutzung zugeführt, sondern anderweitig verwendet. Als Beispiel, was man machen kann, um Geld in die Stadtkasse zu bringen, fungiert nun Jávea/Xàbia. Da wurde vor drei Jahren bereits das funkelnagelneue Verwaltungsgebäude am Portal del Clot fertiggebaut. Das zukünftige moderne Rathaus verschlang über sechs Millionen Euro an Kosten.
Seitdem steht das Gebäude jedoch leer. Keine Gemeindebüros konnten dort bisher einziehen, da im Gebäudeinnern noch alles im Rohzustand ist. Denn in dem Betrag von über sechs Millionen Euro ist der Innenausbau des Gebäudes nicht mit inbegriffen gewesen. So konnte das Rathaus noch nicht umziehen und sich zentralisieren, hat aber in der Zwischenzeit einen Kredit von über 2,5 Millionen Euro aufgenommen, um diese Arbeiten zu finanzieren.
Grundsteuer 2012 wird in Jávea niedriger sein
Eine frohe Nachricht für alle Immobilienbesitzer in Jávea/Xàbia. Vergangene Woche hat der Finanzausschuss einstimmig gebilligt, dass die Grundsteuer IBI gesenkt werden soll. Jetzt muss nur noch der Stadtrat die Entscheidung bestätigen.
Die Stadt werde durch die Maßnahme 1,2 Millionen Euro weniger einnehmen, teilte Óscar Antón, Finanzstadtrat der Gemeinde, in einer Veröffentlichung der Costa Blanca Nachrichten mit.



