Artikel-Schlagworte: „INE“
Der August war ein wenig erfreulicher Monat
Auch wenn man an der Costa Blanca Nord vereinzelt Baufahrzeuge und Kräne sieht, in zum Beispiel den Urbanisationen von Teulada-Moraira etliche Umbauarbeiten vorgenommen und auch einige wenige Häuer errichtet werden, die Situation auf dem Immobiliensektor bleibt weiter kritisch. Bedauerlich, doch auch der Monat August brachte bei der Immobilienentwicklung keine positiven Neuigkeiten. Im Gegenteil, der Negativtrend der letzten Monate wurde erneut bestätigt, wobei aber auch gesagt werden muss, dass erfahrungsgemäß sich in den Sommermonaten auf dem Immobilienmarkt nie sehr viel tut.
Die Zahl der Wohnungsverkäufe ist im August erneut und erheblich zurückgegangen. Nun schon seit drei Monaten in Folge. Das Statistische Landesamt INE legte die jüngsten Zahlenstatistiken für Spanien vor.
Historisches Tief für Hypotheken
Der Kauf von Immobilien wird ohne genügend Eigenkapital immer schwieriger. Nach Hypotheken wird kaum noch gefragt bzw. Banken vergeben immer weniger Hypotheken nach sehr strengen Richtlinien zum Kauf von Immobilieneigentum. Die jüngsten statistischen Zahlen des Nationalen Statistikamtes INE sprechen von 47 Prozent weniger Hypothekendarlehen in diesem Juli im Vergleich zum Juli des Vorjahres. In absoluten Zahlen sind das in Spanien 29.523 Hypothekenvergaben, die niedrigste Zahl seit 2003.
Der durchschnittliche Betrag der in den Eigentumsregistern eingetragenen Hypotheken belief sich im Juli auf 123.648 Euro. Die Summe beträgt 7,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, aber immerhin 2,6 Prozent mehr als in diesem Juni. Der Hypothekenbetrag, der im Durchschnitt für Wohnungen aufgenommen wurde lag im Juli bei 110.604 Euro und somit 9 Prozent niedriger als im vergleichbaren Vorjahresmonat, doch immerhin 1,1 Prozent höher als im Juni 2011.
Wohnungen preiswert wie schon lange nicht mehr
Wer sich jetzt nach Wohneigentum im Ausland umsieht und sich für eine Wohnung interessiert, wird auf dem spanischen Festland zu guten Konditionen fündig. Das Angebot an leer stehenden Neubauobjekten ist nach wie vor groß und die Preise bleiben weiterhin sehr attraktiv. Da nur wenig Bewegung auf dem Immobilienmarkt zu verzeichnen ist und die Aussichten der Branche für die letzten Monate des Jahres von Experten als nicht rosig bezeichnet werden, sind die Preise erneut zurückgegangen. Wie das Nationale Statistikinstitut INE jetzt veröffentlichte, haben die Preise für Wohnungen auf dem freien Wohnungsmarkt im zweiten Quartal erneut nachgegeben: 4,1 Prozent gegenüber dem ersten Vierteljahr.
Mehr Bewegung im Immobilienhandel

Die Eigentumsregister sprechen von einem Anstieg von 6,8 Prozent im Gegensatz zum Vorjahr
441.368 Immobilien wechselten 2010 ihre Eigentümer in Spanien. Die Eigentumsregister sprechen von einem Anstieg von 6,8 Prozent im Gegensatz zum Vorjahr. Vor allem ist es nach zwei Jahren Talfahrt wieder der erste Anstieg beim Verkaufsgeschäft mit Immobilien. 2009 sanken die Geschäfte um 24,9 und 2008 um 28,6 Prozent, so das Nationale Statistikamt INE. Beinahe 392.000 Wohnungs- und Haustransaktionen (das sind 88,7 Prozent) fanden im vergangenen Jahr auf dem freien Wohnungsmarkt statt, 50.072 Wohnungen (11,3 Prozent) waren Sozialwohnungen.
Wohnungspreise stiegen im zweiten Vierteljahr an

Die Preise für Wohnungen auf dem freien Wohnungsmarkt stiegen
Die Preise für Wohnungen auf dem freien Wohnungsmarkt stiegen. Im zweiten Quartal gab es im Vergleich zum vorherigen Vierteljahr einen Preisanstieg von 1,6 Prozent. Somit wurde nach den jüngsten Zahlen des Statistischen Landesinstituts INE erstmals seit dem dritten Vierteljahr 2007 ein positiver Anstieg verzeichnet.
Zwischen April und Juni und im Vergleich mit der Vorjahresperiode fielen die Preise um 0,9 Prozent. Im Laufe der letzten Vierteljahre, so die Immobilienexperten, habe sich eindeutig ein geringerer Preisschwund als früher bei Immobilien herauskristallisiert.
