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Frühstücken auf der Sonnenterrasse
Morgens aufwachen und das Meer sehen. Sie frühstücken und die Sonne scheint. Was in Deutschland und der Schweiz wenig realistisch ist, gehört an der Costa Blanca zum Alltag. Die Tage, wo der Himmel mit Wolken verhangen ist oder es gar regnet, sind selten. Momentan ist schon seit sieben Wochen kein Nass mehr vom Himmel gefallen.
Die Lebensqualität ist an dem Küstenabschnitt zwischen Dénia und Alicante höher als anderenorts anzusiedeln, wobei die Weltgesundheitsorganisation WHO as Klima hier als eines der gesündesten in der Welt bezeichnet.
Preise gingen um 11,2 Prozent zurück
Seit dem Platzen der Immobilienblase geht es stetig mit der Immobilienbranche in Spanien bergab. Jetzt belegen jüngste Zahlen aus den Statistiken des Nationalen Statistikinstituts INE in Madrid den weiter anhaltenden Abwärtstrend. Die Ziffern belegen, dass das vergangene Jahr 2011 das bislang schwärzeste Jahr für den nationalen Immobiliensektor war. Das betrifft nicht nur die Wohnungen und Häuser, auch die Preisentwicklung.
Wohnungen verloren im landesweiten Durchschnitt im letzten Quartal des vergangenen Jahres 11,2 Prozent ihres ursprünglichen Wertes. Das war der stärkste jemals in einem Quartal registrierte Rückgang seit dem Platzen der Immobilienblase.
Mehr ausländische Käufer in der Provinz Alicante
Nach wie vor sieht es bei Immobiliengeschäften extrem ruhig aus. 2011 registrierten Statistiker 347.305 An- und Verkaufsgeschäfte bei Wohnungen und Häusern. Nach Angaben des Fomento-Ministeriums in Madrid betrug der Rückgang 29,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ist somit das schlechteste Ergebnis seit acht Jahren. Die Zahlen sind der Statistik über Immobilientransaktionen des Ministeriums entnommen, die anhand von notariellen Angaben zusammengestellt wurden. Die Anzahl der ausländischen Käufer stieg gegenüber dem letzten Vierteljahr 2010.
Neubauwohnungen stiegen im letzten Quartal 2011 auf 43.974 und machen 41,7 Prozent der Immobiliengeschäfte aus. 61.586 Gebrauchtimmobilien fanden neue Eigentümer, was 58,3 Prozent der Immobilientransaktionen ausmacht. Auf das Jahr gesehen waren es 126.840 Neubauwohnungen, die immerhin 36,5 Prozent der insgesamt 347.305 Immobiliengeschäfte ausmachen. 220.465 Secondhand-Wohnungen machten jedoch den Löwenanteil aus: 63,5 Prozent. Das Ministerium bewertet dies als eine “gewisse Stabilität, die auf dem Secondhandmarkt seit 2008 erzielt wurde.”
Mit der Lufthansa direkt nach Berlin
Berlin und Spanien rücken dank dem Flugverkehr noch dichter zusammen. Und auch die Costa Blanca ist somit in nicht allzu ferner Zukunft schneller erreichbar. Das dürfte Haus- und Wohnungsbesitzer im Land Valencia, deren Besucher und ebenso Geschäftsleute interessieren. Lufthansa macht’s möglich. Die größte deutsche Fluggesellschaft erweitert ihr Angebot an Flügen nach Spanien nachdem der neue Großflughafen Berlin-Brandenburg in Betrieb genommen wurde.
Lufthansa wird ab Juni von Valencia, Barcelona, Málaga und Palma de Mallorca aus direkt nach Berlin fliegen. „Die Lufthansa ist die einzige Gesellschaft, die von Valencia aus ohne Zwischenlandung die Hauptstadt Deutschlands anfliegen wird”, teilt Stephan Semsch, Direktor für Spanien und Portugal mit.
Käufer aus dem Norden und Russland
Weniger stark eingefallen wie der Wohnungsmarkt ist im Land Valencia der Bereich der Villen und Einfamilienhäuser, wenn auch er sehr zurückgegangen ist. Mit den Boomjahren auf dem Immobiliensektor sind heutige Transaktionen nicht vergleichbar. Es ist als ob zwei Welten aufeinanderprallen. Aber nach Makleraussagen werden im Bereich der Einfamilienhäuser und Villen noch Objekte verkauft, sowohl gebrauchte als auch neu gebaute Immobilien. Jedoch weniger von Einheimischen, die Käufer stammen meist aus dem Ausland: aus anderen europäischen Regionen.




