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Mieten sind immer noch zu hoch

Auch wenn die Mietpreise niedriger geworden sind und sich der Krise anpassen, sind sie noch immer zu hoch
Der durchschnittliche Mietpreis einer Wohnung lag in Spanien laut der Konsumentenzeitschrift Consumer (Eroski) im vergangenen November bei 695 Euro monatlich, wobei Experten betonen, dass die Mietpreise im letzten Jahr um 4 Prozent sanken. Auch wenn die Mietpreise niedriger geworden sind und sich der Krise anpassen, sind sie noch immer zu hoch. Vielen Spaniern fehlt das Geld zum Mieten.
Hilfen erhalten nur die Bürger, deren Einnahmen erheblich niedriger als der öffentliche Indikator für das Multiple-Effekt-Einkommen (IPREM) liegen. Aber auch Pensionäre und Behinderte können in den Genuss kommen, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die Verwaltung der jeweiligen Länder gibt Auskunft.
Historisches Tief für Hypotheken
Der Kauf von Immobilien wird ohne genügend Eigenkapital immer schwieriger. Nach Hypotheken wird kaum noch gefragt bzw. Banken vergeben immer weniger Hypotheken nach sehr strengen Richtlinien zum Kauf von Immobilieneigentum. Die jüngsten statistischen Zahlen des Nationalen Statistikamtes INE sprechen von 47 Prozent weniger Hypothekendarlehen in diesem Juli im Vergleich zum Juli des Vorjahres. In absoluten Zahlen sind das in Spanien 29.523 Hypothekenvergaben, die niedrigste Zahl seit 2003.
Der durchschnittliche Betrag der in den Eigentumsregistern eingetragenen Hypotheken belief sich im Juli auf 123.648 Euro. Die Summe beträgt 7,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, aber immerhin 2,6 Prozent mehr als in diesem Juni. Der Hypothekenbetrag, der im Durchschnitt für Wohnungen aufgenommen wurde lag im Juli bei 110.604 Euro und somit 9 Prozent niedriger als im vergleichbaren Vorjahresmonat, doch immerhin 1,1 Prozent höher als im Juni 2011.
Bank kommt Hypothekenkunden entgegen
Rund 300.000 Zwangsvollstreckungen hat es in Spanien laut der Zeitung „El País” seit Beginn der Krise gegeben, weil arbeitslos gewordene Immobilienbesitzer ihre Hypothekenraten nicht weiter bezahlen konnten. Finanzinstitute müssen umdenken. Sie sind dabei, ihre Hypothekenpraxis zu überdenken, zu groß ist momentan der gesellschaftliche Druck auf die Finanzinstitute. Die Banco Santander, Spaniens größte Bank, hat bereits reagiert. Die Großbank will ihren Hypothekenkunden mit Zahlungsproblemen entgegen kommen.
Weniger Immobilien gepfändet und versteigert
In der Krise kann manch Wohnungseigentümer seine Hypothekenrate nicht mehr zahlen. Die Gerichte hatten bisher vollauf mit Pfändungen von Immobilien zu tun. Erstmals nach vier Jahren sah die Bilanz des Obersten Gerichtsrates Ende März anders aus: Die Zahl der Embargos ist rückläufig. Bis April fällten die Richter in 21.787 Immobilien- und Hypothekenfällen ihr Urteil. Das sind 21,1 Prozent weniger als noch im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Doch was zunächst positiv aussieht, hat eine Schattenseite. Die Zahl der richterlich verhängten Wohnungsräumungen, aber auch die der Geschäfts- und Büroräumungen nahm um 36,3 Prozent zu.
Erster Tag der Immobilienmesse in Alicante

Zum vierten Mal fand in Alicante die Immobilienmesse, veranstaltet von dem Alicantiner Bauträgerverband Provia statt
Zum vierten Mal fand in Alicante die Immobilienmesse, veranstaltet von dem Alicantiner Bauträgerverband Provia statt. Wohnungen und andere Immobilien aus Alicante-Stadt, aber auch aus der Provinz, wurden angeboten. Am Freitag wurde die Messe im Tram-Bahnhof an der Plaza Luceros in Alicante eröffnet. Provia notierte schon am Eröffnungstag eine große Besucherzahl, darunter viele Neugierige, die am Angebot sehr interessiert waren. Ein Provia-Sprecher: „Es kamen mehr als im Vorjahr.” Genaue Zahlen, der am Sonntag, 12. Juni, zu Ende gegangen Messe, lagen beim Schreiben der Meldung noch nicht vor.
Bei der Eröffnung dabei war der Generaldirektor für Wohnungsbau und Städteplanung Dª María Jesús Rodríguez sowie auch Vertreter des Rathauses in San Vicente del Raspeig. Ihnen und den Immobilien galt das Medieninteresse.


