Artikel-Schlagworte: „Häuser“
Wohnungspreise werden weiter sinken
Noch mehr Wohnungen, noch mehr sinkende Preise? Sowohl die Banco de España als auch verschiedene Experten aus der Immobilienbranche sagen für die Zukunft weiter sinkende Immobilienpreise voraus. Laut Konsumentenzeitschrift Consumer/Eroski sollen in den nächsten zwei Jahren die Wohnungspreise um 30 Prozent im Vergleich zu den Zahlen von Dezember 2007 zum Krisenbeginn fallen.
Nachdem die Regierung die Finanzreform für Banken verabschiedete, scheinen weiter sinkende Preise eine feste Begleiterscheinung für die nächsten Jahre zu werden. Da die Banken aufgrund der Reform ihr Kapital erhöhen müssen, um Wohnungs- und Grundstücksbestände abzusichern, werden die Kreditinstitute voraussichtlich die Immobilien lieber zum Verkauf auf dem Markt anbieten als sie weiter in ihren Beständen zu halten.
Kaum Bewegung auf dem Immobiliensektor
Bedauerlich, doch leider Realität. Das Jahr 2011 war ein noch schlimmeres Jahr für den Immobilienmarkt und die heimische Wirtschaft als das bisherige Katastrophenjahr 2009. Es wurden weniger Wohnungen verkauft und vor allem nahm der Bestand an bereits gebauten Wohnungen nicht ab. Nach Angaben der Regierung handelt es sich um 700.000 Wohnungen. Die Wirtschaftszeitung „Cinco Días” veröffentlichte einen Artikel unter dem Titel „Ein weiteres Jahr zum Vergessen”, der nicht auf Wunder hoffen lässt.
Gute Anlage: gepflegte Secondhand-Häuser
Die Krise hat auch positive Seiten: Die spanische Wirtschaftslage ermöglicht es jetzt wieder, zu günstigen und realistischen Preisen in ein Eigenheim oder in ein Urlaubsdomizil zu investieren.
Gerade Secondhand-Immobilien werden zu günstigen Konditionen angeboten und selbst unter den privaten Verkäufern hat es sich mittlerweile herumgesprochen, dass man auf Nummer sicher beim Verkauf geht, wenn man über die Preisvorstellungen noch mit sich verhandeln lässt. Nach wie vor ist die nördliche Costa Blanca und da die Cumbre del Sol in Benitachell eine Topadresse für Kunden aus aller Welt.
Jetzt investieren in Immobilien
Wo soll man sein Geld anlegen? Eine Frage, die Investoren bedrückt, die Wirtschaftskrise sorgt bei vielen Anlegern für Verunsicherung. Der Druck der europäischen Finanzmärkte macht nicht nur Griechenland und Italien zu schaffen, auch Spanien. Das Finanzministerium nahm vergangene Woche eine Anleihe von 3,2 Milliarden Euro auf, muss dafür aber die höchsten Zinsen seit 14 Jahren zahlen. Wenn Aktien und Wertpapiere nicht mehr gefragt sind und die Börsen weltweit tagtäglich sinkende Tendenzen zeigen, dann überlegt manch Anleger, worin er denn heutzutage überhaupt noch investieren kann.
Die Antwort ist leicht: Investitionen in Stein werden in der Krise wieder sehr interessant. Zumal Häuser und Apartments zu immer günstigeren Preisen angeboten werden. Die Preisgefüge sind nicht fest, Eigentümer zeigen sich meistens verhandlungsbereit: Die eine Seite braucht Geld, die andere möchte ein Ferienhaus an der Sonne. Da nähern sich die Parteien schnell an.
Grundsteuer 2012 wird in Jávea niedriger sein
Eine frohe Nachricht für alle Immobilienbesitzer in Jávea/Xàbia. Vergangene Woche hat der Finanzausschuss einstimmig gebilligt, dass die Grundsteuer IBI gesenkt werden soll. Jetzt muss nur noch der Stadtrat die Entscheidung bestätigen.
Die Stadt werde durch die Maßnahme 1,2 Millionen Euro weniger einnehmen, teilte Óscar Antón, Finanzstadtrat der Gemeinde, in einer Veröffentlichung der Costa Blanca Nachrichten mit.




