Archiv für Juni 2010
Renovieren hilft Umwelt und Arbeitslosen

Eine bessere Isolierung der Wände, Türen und Fenster kann bis zu 40 Prozent die Stromrechnung im Haushalt senken
Die EU-Kommission soll Impulse setzen und die Renovierung von älteren Wohnblocks fördern. Zu dem Ergebnis kamen die EU-Wohnungsbauminister bei ihrer informellen Gesprächsrunde Ende Juni in Toledo. Mit besser isolierten Apartments und Häusern verbessert sich das Wohnklima, Umwelt- und Energiebilanz werden entlastet, die Zuliefererindustrie für Baumaterialien, Fenster, Türen und dergleichen bekomme erneut Aufwind und vor allem würden mehr Arbeiter benötigt und somit das Potential der Arbeitslosen gesenkt.
Wohnungsbauministerin Beatriz Corredor aus Madrid erklärte, dass die Verbesserung der Wohnverhältnisse mit Hilfe von energiefreundlicheren Maßnahmen nicht nur als eine Ausgabe, sondern als Investition zu sehen sei, die sich mittelfristig amortisiere. „Eine bessere Isolierung der Wände, Türen und Fenster kann bis zu 40 Prozent die Stromrechnung im Haushalt senken.”
Wie ermittelt man den Verkaufspreis?

Der Verkäufer sollte sich vor der Preisfestlegung orientieren
Für Wohnungsbesitzer an der Costa Blanca ist der Verkauf sicherlich eine der wichtigsten Transaktionen in ihrem Leben. Es nicht einfach, sich an den richtigen Verkaufspreis heran zu pirschen: einem, bei dem beide Seiten zufrieden sind. Ist der Verkaufspreis zu hoch, so hängen die Schilder „Zu verkaufen” sehr lange an den Balkonen, wie viele „se vende”-Schilder in der Provinz Alicante zeigen. Ist der Preis zu niedrig angesetzt, freut sich der Käufer, der sich mit Sicherheit schnell findet.
Der Verkäufer sollte sich vor der Preisfestlegung orientieren. Gibt es schon andere und vor allem ähnliche Wohnungsverkäufe in seinem Apartmentblock oder in der gleichen Gegend? Wie viel wollen dort die Eigentümer für eine vergleichbare Wohnung? Man kann dabei inkognito bleiben, sich als Interessent ausgeben und anrufen.
Immobilienpreise sanken um 4,4 Prozent im Mai

Laut TINSA würden diese Zahlen auf „eine gewisse Stabilisierung der Lage hindeuten"
Um 16, 5 Prozent sind die Immobilienpreise seit Ende des Booms im Dezember 2007 gefallen und im Mai um 4,4 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat. Die Abwärtsbewegung setzt sich folglich weiter fort. Im April waren es noch 4,6 Prozent, die die Durchschnittspreise nach unten gingen. Das sind Zahlen aus dem neuen Index für Spanische Immobilien (IMIE), die die Taxierungsgesellschaft für Immobilien TINSA veröffentlicht.
Mit 4,3 Prozent unter dem Durchschnitt lagen die Einzugsgebiete der Grosstädte. An der Mittelmeerküste und auf den Balearen sowie Kanaren verzeichnete man im Durchschnitt Preisrückgänge von 4,1 und 2,4 Prozent. Laut TINSA würden diese Zahlen auf „eine gewisse Stabilisierung der Lage hindeuten”. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die bevorstehende „Feriensaison das Preisgefüge besonders an den Küsten beeinflusse”.
Schulden der Gemeinden und Länder wachsen

Der Schuldenberg von Gemeinden und autonomen Ländern wächst laut jüngsten Zahlen der Banco de España weiter
Noch ist keine effektive Lösung zum Abbau des Schuldenbergs in Spanien gefunden worden. Seit Jahren erheblich weniger neue Bauprojekte und Umbauten, das schlägt sich im Etat besonders der Küstengemeinden an der Costa Blanca nieder. Der Schuldenberg von Gemeinden und autonomen Ländern wächst laut jüngsten Zahlen der Banco de España weiter. Die Verschuldung der autonomen Regionen stieg im ersten Quartal um 28 Prozent an gegenüber der Vorjahresperiode. Die der Rathäuser stieg um 15 Prozent. Die Verschuldung der Länder macht 9 Prozent des Bruttoinlandsproduktes PIB aus, die der Gemeinden 3,4 Prozent.
Ausländische Residenten kaufen mehr Immobilien

Ausländische Residenten kaufen mehr Immobilien in Spanien
Es liest sich gut, doch Beobachter des Immobilienmarktes wissen, die Zahlen aus dem Wohnungsbauministerium sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Zwar haben die Immobilientransaktionen bei Ausländern im ersten Quartal um 33,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugenommen, doch dabei handelt es sich hauptsächlich um Residenten mit festem Wohnsitz in Spanien. Von den 6.712 Immobilien, die von Ausländern gekauft wurden, entfielen nur 513 Wohnungen und Häuser auf nicht in Spanien ansässige Ausländer.