Archiv für die Kategorie „Javea“
Wiederherstellung der Mühle gefordert
Ein architektonisches Kleinod unter Denkmalschutz und touristisches Ziel vieler Wanderer sorgt für Diskussionsstoff in der Küstengemeinde Jávea/Xàbia an der Costa Blanca Nord. In nur wenigen Gemeinden in der Provinz Alicante sind Getreidemühlen aus dem Mittelalter erhalten. So auch in Jávea. Besagte „Molino” auf dem Cabo de San Antonio stammt aus dem 14. Jahrhundert, befindet sich in Privatbesitz und wird vom Eigentümer saniert. Der Kulturverein Xàbia Viva sieht in den Baumaßnahmen eine Verunstaltung der Mühle und protestierte.
Stadtrat Pepe Sapena versicherte, dass Vertreter des Bauamts die Mühle bereits vor den Protesten angeschaut und den Eigentümer mündlich angewiesen hätten, sie sofort wieder in den Zustand vor den Arbeiten zu versetzen. Laut Stadtrat habe der Eigentümer eine Genehmigung der Stadt, die ihm die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes erlaube.
Urteil: Katasterwert für nichtig erklärt
Man darf sich als Bürger nicht alles gefallen lassen und vor allem nicht immer bereitwillig das Portemonnaie zücken, wenn die Rathäuser Geld fordern. Eine der ergiebigsten Einnahmequellen der Gemeinden entlang der Costa Blanca in der Provinz Alicante sind die Grundsteuern. Das ist auch in Jávea/Xàbia so, wo die Grundsteuer (IBI) 54 Prozent der Einnahmen ausmacht und somit die Haupteinkunftsquelle darstellt.
In diesem Jahr rechnen die Stadtväter in Jávea mit IBI-Einnahmen von rund 20,3 Millionen Euro, 1,3 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Bürger müssen die Grundsteuer vom 25. August bis zum 7. November zahlen. Es handelt sich um eine steuerliche Bringschuld. 37.500 Haushalte - das sind 992 mehr als im Vorjahr - werden zur Kasse gebeten. Wer nicht zahlt, erhält Strafaufschläge.
Ländliche Idylle statt Raser am Montgó
Sicherlich kämen die Wohnungs- und Hausbesitzer aus Moraira, Benitachell und Jávea schneller zum Einkaufen oder zu Ämtern in die Kreisstadt Dénia wenn die Straße CV 734 von Gata nach Jávea erweitert würde. Nur, das ginge zu Lasten der Umwelt und würde das bisherige ländlich-idyllische Ambiente ändern. Noch vor zwei Jahren war man im Rathaus in Jávea/Xàbia Feuer und Flamme, wollte die CV 732 von Gata nach Jávea unbedingt aufgrund der vielen Gefahrenpunkte dringend erweitern. Heute ist davon keine Rede mehr. Der Plan wurde erstmal auf Eis gelegt.
Ende der Schlaglöcher in den Straßen der Siedlungen
Viele Anwohner in diversen Wohnsiedlungen der Gemeinde Jávea/Xàbia warten schon lange darauf, dass ihre Straßen erneuert werden. Sie wollen nicht mehr Schlaglöcher umrunden oder die Achsen ihrer Wagen aufs Spiel setzen. Jetzt ist es amtlich. Das Land Valencia hat den Auftrag für einen Sanierungsplan der Straßen in der Gemeinde Jávea öffentlich ausgeschrieben. Damit tun die Politiker zwei gute Werke. Sie befriedigen die Residenten und schaffen gleichzeitig Arbeit. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro, die aus der Landeskasse kommen. Die Gelder werden im Rahmen des Strukturfonds gegen die Wirtschaftskrise bereitgestellt.
Impressionen von Jávea im Fernsehen
Ein Fernsehteam des TV-Senders La Sexta, der in ganz Spanien empfangen wird, drehte in diesen Tagen in Jávea/Xàbia ein Porträt über die beliebte Feriengemeinde mit ihren vielen weißen Villen und Apartments an der Costa Blanca Nord. Die Reporter, darunter die Journalistin Guiomar Ramiréz-Montesinos, schauten sich den Ort an und ließen sich von drei Bürgern der Gemeinde in jede Ecke des Küstenortes führen. Für das Programm „Carreteras Secundarias”, das ab Mai auch im Internet zu sehen sein wird, hat das Kamerateam des Fernsehens eine Menge Lokalkolorit eingefangen.




