Archiv für die Kategorie „Javea“

Baugrund sparen: Hochhäuser statt Villen

Baustopp in Jávea

Hochhäuser statt Villen in Jávea

Geht es nach der valencianischen Landesregierung so werden in absehbarer Zukunft in Jávea Hochhäuser gen Himmel ragen. Der neue Flächennutzungsplan ist noch nicht offiziell kommentiert worden, doch einige durchsickernde Informationen aus Valencia sorgen bereits für heiße Debatten. Der wichtigste Vorschlag: Der Baustil soll völlig geändert werden. Man setzt jetzt auf hoch statt breit. Bisher dürfen in Jávea/Xàbia nur Gebäude von höchstens fünf Etagen gebaut werden.

Statt der bisher üblichen Villenbebauung sollten nach Ansicht der Landespolitiker künftig Hochhäuser entstehen. Dadurch will man Baugrund sparen und die Umwelt schützen. Jáveas Baustadtrat Pere Sapena war völlig überrascht und meinte, man müsse den Vorschlag erst in allen Gremien diskutieren.

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Statt Amtsstuben ein Hotel oder eine Klinik

Das neue, leer stehende Verwaltungsgebäude am Portal del Clot in Jávea will das Rathaus nun vermieten

Das neue, leer stehende Verwaltungsgebäude am Portal del Clot in Jávea will das Rathaus nun vermieten

In Zeiten leerer Gemeindekassen werden frisch gebaute Gebäude zum Teil nicht mehr ihrer ursprünglichen Nutzung zugeführt, sondern anderweitig verwendet. Als Beispiel, was man machen kann, um Geld in die Stadtkasse zu bringen, fungiert nun Jávea/Xàbia. Da wurde vor drei Jahren bereits das funkelnagelneue Verwaltungsgebäude am Portal del Clot fertiggebaut. Das zukünftige moderne Rathaus verschlang über sechs Millionen Euro an Kosten.

Seitdem steht das Gebäude jedoch leer. Keine Gemeindebüros konnten dort bisher einziehen, da im Gebäudeinnern noch alles im Rohzustand ist. Denn in dem Betrag von über sechs Millionen Euro ist der Innenausbau des Gebäudes nicht mit inbegriffen gewesen. So konnte das Rathaus noch nicht umziehen und sich zentralisieren, hat aber in der Zwischenzeit einen Kredit von über 2,5 Millionen Euro aufgenommen, um diese Arbeiten zu finanzieren.

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Grundstücke müssen gesäubert werden

Rathaus Jávea muss sechs Apartments abreißen

Rathaus Jávea/Xàbia fordert die Einwohner schriftlich auf, ihre Grundstücke sauber zu halten

Die Stadt Jávea/Xàbia will mit gutem Beispiel vorangehen und hat damit begonnen, Grundstücke, die sich im Eigentum der Gemeinde befinden, zu reinigen. So im Bereich der Avenida Augusta, ein anderes neben der Schule vom Arenal und in der Calle Mauritania im Viertel Les Valls. Diverse Haus- bzw. Grundstückbesitzer sollen es dem Rathaus nun  nachmachen, da etliche Beschwerdebriefe vorliegen. Die Gemeinderätin Doris Courcelles sagt, dass stets Beschwerden von Bürgern über verwahrloste Grundstücke in der Nähe ihres Hauses eingehen. Die Zustände dort entsprächen nicht den Gemeindeverordnungen und Anforderungen an Sicherheit, Zuträglichkeit und Ästhetik.

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Mit Luftbildern Steuersünder entdecken

Luftbilder Javea

Luftbilder Javea

Die Gemeinden sind knapp bei Geld, da lassen sie sich etwas einfallen. Damit sie ihre Kassen wieder mehr füllen, gehen sie gegen Steuersünder energischer vor. Immer noch gibt es jede Menge Immobilienbesitzer, die ihre Grundsteuer nicht zahlen. Auch in Jávea/Xàbia. Der Finanzstadtrat Oscar Antón kündigte jetzt an, jene Hausbesitzer, die sich bisher erfolgreich um die Zahlung der Grundsteuer (IBI) gedrückt haben, herauszufinden und zur Kasse zu bitten: für 2011 und für die vergangenen vier Jahre rückwirkend. Jáveas Stadtgebiet ist schwer kontrollierbar, doch Luftbildaufnahmen werden dabei helfen, den Steuersündern auf die Spur zu kommen.

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Wiederherstellung der Mühle gefordert

Aussichtspunkt Los Molinos, ein Windmühlen-Ensemble

Wiederherstellung der Mühle in Javea gefordert

Ein architektonisches Kleinod unter Denkmalschutz und touristisches Ziel vieler Wanderer  sorgt für Diskussionsstoff in der Küstengemeinde Jávea/Xàbia an der Costa Blanca Nord. In nur wenigen Gemeinden in der Provinz Alicante sind Getreidemühlen aus dem Mittelalter erhalten. So auch in Jávea. Besagte „Molino” auf dem Cabo de San Antonio stammt aus dem 14. Jahrhundert, befindet sich in Privatbesitz und wird vom Eigentümer saniert. Der Kulturverein Xàbia Viva sieht in den Baumaßnahmen eine Verunstaltung der Mühle und protestierte.

Stadtrat Pepe Sapena versicherte, dass Vertreter des Bauamts die Mühle bereits vor den Protesten angeschaut und den Eigentümer mündlich angewiesen hätten, sie sofort wieder in den Zustand vor den Arbeiten zu versetzen. Laut Stadtrat habe der Eigentümer eine Genehmigung der Stadt, die ihm die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes erlaube.

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