Senkung der IBI: Positives Signal für den Sektor

Senkung der IBI: Positives Signal für den Sektor

Eine positive Nachricht für Immobilienbesitzer und die Marktsituation kommt aus dem spanischen Katasteramt. 34 Kommunen der Provinz Alicante senkten im vergangenen Jahr die Grundsteuer. Nur vier Gemeinden erhöhten den IBI-Satz. Die Mehrheit der Haus- und Wohnungsbesitzer an der Costa Blanca konnte sich freuen, brauchte sie doch nicht so tief in die Taschen greifen wie sonst. Die beginnende Erholung der Baubranche in Spanien spiegelt sich ebenfalls in den Grundsteuersenkungen wider.

Am meisten reduziert wurde der Steuersatz in Redován, Pedreguer, Llíber, Benidoleig, Gata de Gorgos und Teulada. Dort ging der Steuersatz für die IBI um wenigstens 0,1 Prozent nach unten. Alicante reduzierte den Satz von 0,77 Prozent in 2014 auf 0,69 Prozent im vergangenen Jahr. Mehr Steuern mussten 2015 die Immobilienbesitzer in Hondón de las Nieves, San Fulgencio, Tormos und Villajoyosa zahlen.

Die Grundsteuer ist bekanntlich mit eine der wichtigsten Einnahmequellen der Gemeinden. Während der Zeit des Immobilienbooms klimperte es noch aufgrund einer anderen Steuer, der Bausteuer ICIO nur so in den Kassen der Gemeinden, doch nachdem der Immobilienmarkt zusammenklappte, versiegte diese Einnahmequelle nahezu. Damit dennoch Geld in die Kassen kam, haben viele Rathäuser derzeit den IBI-Steuersatz erhöht und somit Haus- und Wohnungsbesitzern mehr an Grundsteuer abverlangt.

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