Fliesen aus den 20er Jahren

Fliesen aus den 20er Jahren

Fussböden in den Räumen werden wieder zum Hingucker.  Nun rückt sogar in Deutschland die Fliese, die in Spanien und an der Costa Blanca Nord traditionell immer im Vordergrund steht, in den Fokus. Diesmal sind aber nicht die üblichen Keramikfliesen, deren Oberfläche gebrannt ist, Trend, sondern bunt gemusterte Zementfliesen aus Omas Zeiten erleben eine Renaissance.

Ihre Optik ist matt und die Oberfläche rau. In Spanien findet man diese Fliesen manchmal auch heute noch in Altstadthäusern, Casitas auf dem Land oder in Museen und Palästen. Die Zementfliese hat Tradition.

Man kann mit den bunten Zementfliesen grosszügig umgehen und Räume komplett bestücken, doch auch kleinere Teilbereiche, wie zum Beispiel unter dem Couchtisch, in der Naya, auf Terrassen und dergleichen mehr damit verschönern. Dann wirken die Bunten optisch wie Teppiche. Die Zementfliesen wurden hauptsächlich in den 20er Jahren verwendet. Heute legen Unternehmen wie zum Beispiel die spanische Manufaktur Pinar Miró diese Art von Fliese neu auf. Designer entwerfen neben traditionellen Mustern auch moderne, abstrakt grafische Motive.

Die neuen, alten Böden sind nicht billig, die Fliesen kosten pro Quadratmeter zirka zwischen 60 und 90 Euro. Sie sind nicht komplett automatisierbar. Handwerklich gefertigte Produkte sind aufwändiger und kosten mehr. Die Musterungen der Zementfliesen sind nicht aufgemalt. Das Dekor wird mit Hilfe von Schablonen aus Blech ausgegossen. Dann wird gepresst und getrocknet, das lässt die Fliesen erhärten.

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