PGOU im Kreuzfeuer der Kritik

PGOU im Kreuzfeuer der Kritik
Dass Gemeinden wachsen wollen ist selbstverständlich. Sofern sich das geplante zukünftige Wachstum in einem gesunden Rahmen bewegt, ist die Akzeptanz in der Bevölkerung groß.
In Sant Joan sind jedoch lediglich zehn Prozent des 968 Hektar großen Gemeindegebietes im neuen Flächennutzungsplan PGOU als nicht bebaubar klassifiziert.
Das ruft die Umweltschützer an der Küste in Aktion. Als absolut „unhaltbares Modell” bezeichnet Carlos Arribas, Koordinator der Umweltschutzorganisation Ecologistas en Acción (EA) im Land Valencia den mittlerweile zum dritten Mal überarbeiteten Flächennutzungsplan. Geht es nach den Vorstellungen der Politiker so würden bei Durchführung des Plans 90 Prozent des Gemeindegebietes zukünftig betoniert und nach und nach mit Häusern und Apartments zugebaut.
Die Umweltschutzgruppe EA kritisiert, dass nach der dritten Überarbeitung sich an wesentlichen Grundzügen leider nichts geändert habe. Dabei hätten über 1.000 Eingaben gegen den Flächennutzungsplan von Bewohnern der Gemeinde vorgelegen. Nicht nur das: Auch aus dem Landesumweltministerium in Valencia gab es ein negatives Gutachten.