Photovoltaik an Fassaden und auf Dächern

Photovoltaik in den Alltag und auf Dächern und an Hausfassaden
Mehr und mehr müsste die Photovoltaik in den Alltag und auf Dächern und an Hausfassaden integriert werden. Einfamilienhäuser, Wohnblocks, Bürokomplexe, öffentliche Gebäude… die Liste der kostenlosen Stromerzeugung ist lang. Die Costa Blanca und Provinz Alicante mit ihren vielen Sonnenstunden bieten sich an. 40 Prozent der Dächer und 15 Prozent der Fassaden in der Europäischen Union könnten zur Erzeugung von Gratisstrom genutzt werden. Das wäre eine Fläche von 22.000 Quadratkilometer, die die Installation von 1.500 GW Photovoltaikmodulen ermöglichen würde und somit 1.400TWh Strom erzeugen würde. „Das sind 40 Prozent der von der EU 2020 geforderten Energie”, erklärt die Asociación de la Industria Fotovoltaica (EPIA) in Madrid.
Die Photovoltaikhersteller sehen im Ausbau ihres Sektors sowie auch im Baubereich ein enormes Potential. Nicht nur, dass gratis Strom erzeugt wird und ein Passivhaus umweltfreundlich sei, da kaum oder keine Energie benötigt werde, die integrierten Photovoltaikmodule würden die gleichen Qualitäten bei der Isolation wie traditionelle Baumaterialien mit sich bringen.
Nach einer Studie, die der Photovoltaikverband vergangenes Jahr veröffentlichte, könnte die in Europa installierte Photovoltaikkapazität 390 GW im Jahr 2020 erreichen, was lediglich 12 Prozent des Strombedarfs ausmachen würde. Dabei könnte gerade in städtischen Gebieten durch einen Ausbau der Photovoltaikinstallationen eine Menge mehr an Strom erzeugt werden. In Frankreich und Italien würden Photovoltaiksysteme bereits ein Drittel der jährlichen Marktbilanz des Verbands ausmachen. In Spanien mit all seiner Sonne nur ein Prozent.