Siegel auf Holzmöbeln für die Terrasse vermittelt Sicherheit

Der Sommer ist da und manch Gartenmöbel hat ausgedient
Der Sommer ist da und manch Gartenmöbel hat ausgedient. Sie brauchen einen neuen Tisch für die Terrasse, eine Bank oder gar eine Liege? Und alles am liebsten aus Holz. Aber woher stammt das Holz? Diese Frage sollten sich umweltbewusste Menschen stellen. Nicht wenige Hersteller behaupten, ihre Produkte seien aus umweltverträglicher Produktion oder aus dem Recycling. Indes Verbraucher können das nur schwer kontrollieren.
Daher ein Rat der Konsumentenschützer an alle Hausbesitzer an der Costa Blanca in der Provinz Alicante, die neue Möbel benötigen: Achten Sie bei Edelhölzern auf eine ausgeglichene Ökobilanz und auf das Siegel FSC. „Forest Stewardship Council” (FSC) garantiert international, dass das Holz kein Raubbau-Produkt ist. Es handelt sich dabei, so die Umweltschutzorganisation WWF, um ein freiwilliges Erkennungssystem, das unterstützt wird von Umweltverbänden, Herstellervereinigungen, Gewerkschaften und Waldbesitzern.
Der FSC-Siegel gilt nicht nur für Überseehölzer, auch für die heimische Holzverarbeitung, sei es in Spanien, Deutschland oder Europa. Bis zu 20 Prozent der Holzimporte kommen heute noch immer aus illegaler Abholzung. In Indonesien, so eine WWF-Studie, liege die Quote bei 70 Prozent.