Immobilienpreise sanken um 4,4 Prozent im Mai

Laut TINSA würden diese Zahlen auf „eine gewisse Stabilisierung der Lage hindeuten"
Um 16, 5 Prozent sind die Immobilienpreise seit Ende des Booms im Dezember 2007 gefallen und im Mai um 4,4 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat. Die Abwärtsbewegung setzt sich folglich weiter fort. Im April waren es noch 4,6 Prozent, die die Durchschnittspreise nach unten gingen. Das sind Zahlen aus dem neuen Index für Spanische Immobilien (IMIE), die die Taxierungsgesellschaft für Immobilien TINSA veröffentlicht.
Mit 4,3 Prozent unter dem Durchschnitt lagen die Einzugsgebiete der Grosstädte. An der Mittelmeerküste und auf den Balearen sowie Kanaren verzeichnete man im Durchschnitt Preisrückgänge von 4,1 und 2,4 Prozent. Laut TINSA würden diese Zahlen auf „eine gewisse Stabilisierung der Lage hindeuten”. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die bevorstehende „Feriensaison das Preisgefüge besonders an den Küsten beeinflusse”.
Die stärksten Preisrückgänge seit 2007 gab es an der Mittelmeerküste (-21,5 Prozent), gefolgt von den städtischen Einzugsgebieten (-17,7), Grosstädten und Städten (-17,1). Der Rest der Gemeinden verzeichnet bei den Immobilien -15,5 Prozent Rückgang und auf den Balearen und Kanaren waren es Minus 13,5 Prozent.