Euribor steigt, doch Raten bleiben günstig

Euribor steigt, doch Raten bleiben günstig
Der Euribor, der Wert, an dem sich auch an der Costa Blanca in der Provinz Alicante die Kosten für Hypothekenkredite orientieren, steigt: jetzt schon zwei Monate hintereinander. Ende Mai lag er bei 1,249 Prozent, im April noch bei 1,225 Prozent. Damit hatte er im Mai seit dem vergangenen September seinen Höchststand erreicht. Dennoch sind die Zahlen für Konsumenten nicht alarmierend, die niedrigen Hypothekenzahlungen bleiben weiter bestehen.
Wer sich heute für einen Haus- oder Wohnungskauf interessiert und eine neue Hypothek abschließt, zahlt sogar 24 Euro im Monat weniger als noch vor einem Jahr. Vorausgesetzt man nimmt einen durchschnittlichen Euriborwert von 1,249 Prozent an, berechnet ihn auf eine Hypothek von 120.000 Euro bei einer Rückzahlungszeit von 25 Jahren und einem Differenzial von 0,80 Prozent.
Die Lage bleibt weiter ruhig. Experten sehen im erneuten Anstieg des Euribor kein Zeichen für eine Trendwende. Dafür seien die Marktlage der Staaten, insbesondere die Situation des Euro und die diverser europäischer Länder nach wie vor zu besorgniserregend. Punkte, die schwer wiegen und momentan noch jede brüske Bewegung des Indikators abbremsen.
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