Die Siesta in Spanien

Jeder Tourist in Spanien kennt die Tradition der Siesta - und trotzdem wird so mancher davon überrascht, dass alle Geschäfte schließen.
Jeder Tourist in Spanien kennt die Tradition der Siesta
Jeder Tourist in Spanien kennt die Tradition der Siesta

Da irrt so mancher Urlauber in den Mittagsstunden durch die überhitzten Innenstädte und sollte sich eigentlich den Gepflogenheiten der Spanier anschließen. Diese verkriechen sich in der Zeit zwischen zwei und fünf, wenn die größte Mittagshitze herrscht, in ihren Häusern und ruhen sich aus.
In Spanien wird in dieser Zeit das Geschäft geschlossen, das Büro für ein kleines Mittagessen oder ein Erholungsschläfchen verlassen und kein Spanier möchte diese Tradition missen. Stattdessen wird abends länger gearbeitet, was sich gerade im Sommer bei teilweise Temperaturen um die 36 C am Tage durchaus anbietet. Und so scheinen die Spanier vor allem auch ihre Energie beizubehalten, sich bis in die späte Nacht draußen aufzuhalten, ein Schwätzchen mit den Nachbarn zu halten und zu feiern.

Diese typisch südländische Angewohnheit sollte sich auch mancher Nordeuropäer aneignen, denn sie lockert und entspannt den Tag, man geht ausgeruhter und erfrischter zurück an die Arbeit und kann diesen nach einem kleinen Mittagsschläfchen deutlich besser genießen

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1 Kommentar zu „Die Siesta in Spanien“

  • Wirth, Werner:

    Ich bin für einige Zeit auf Teneriffa. In den Nachrichten hörte ich als Ergänzung zur Meldung über die Abschaffung der Siesta im öffentlichen Dienst, dass dies nicht, wie wir glauben, eine alte spanische Tradition sei, wegen Mittagshitze.
    Vielmehr sei sie erst zu Francos Zeiten, also ab 1936 eingeführt worden. Den Grund konnte ich nicht verstehen, kann sein, dass es um Versorgungsmängel oder Wachsamkeit beim Militär ging.
    Weiß jemand Näheres darüber?

    Mit freundlichen Grüßen
    Werner Wirth

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